Der BTM-Han­del, die nicht gerin­ge Men­ge – und die Straf­zu­mes­sung

Beim Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge darf nur die Tat­be­ge­hung mit einer „nicht gerin­gen Men­ge” für sich genom­men nicht bei der Straf­zu­mes­sung berück­sich­tigt wer­den.

Der BTM-Han­del, die nicht gerin­ge Men­ge – und die Straf­zu­mes­sung

Jedoch kann das Maß der Über­schrei­tung des Grenz­werts in die Straf­zu­mes­sung ein­flie­ßen, soweit es sich nicht ledig­lich um eine Über­schrei­tung in einem Baga­tell­be­reich han­delt 1.

Danach ist die Berück­sich­ti­gung der Über­schrei­tung der nicht gerin­gen Men­ge um das Drei­fa­che recht­li­chen Beden­ken nicht aus­ge­setzt 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 7. März 2018 – 2 StR 127/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 15.03.2017 – 2 StR 294/​16, NJW 2017, 2776, 2777
  2. so schon BGH, Urteil vom 16.11.2017 – 2 StR 74/​17