Der dop­pel­te Gehil­fen­vor­satz

Eine Straf­bar­keit wegen Bei­hil­fe (§ 27 StGB) setzt auf sub­jek­ti­ver Sei­te einen dop­pel­ten Gehil­fen­vor­satz vor­aus.

Der dop­pel­te Gehil­fen­vor­satz

Die­ser muss die Unter­stüt­zungs­hand­lung umfas­sen und sich auf die Voll­endung einer vor­sätz­lich began­ge­nen Haupt­tat rich­ten, wobei es genügt, dass der Gehil­fe erkennt und bil­li­gend in Kauf nimmt, dass sein Bei­trag sich als unter­stüt­zen­der Bestand­teil in einer Straf­tat mani­fes­tie­ren wird [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 10. August 2017 – 1 StR 573/​16

  1. BGH, Beschluss vom 03.02.2016 – 4 StR 379/​15 m.w.N.[]