Der immer wie­der auf­ge­füll­te Vor­rat des Dea­lers

Eine Bewer­tungs­ein­heit, die ver­schie­de­ne auf den Betäu­bungs­mit­tel­um­satz gerich­te­te Tätig­kei­ten im Sin­ne einer tat­be­stand­li­chen Hand­lungs­ein­heit zu einer Tat ver­bin­det, ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann gege­ben, wenn Han­dels­men­gen, die aus ver­schie­de­nen Erwerbs­ak­ten stam­men, zu einem ein­heit­li­chen Ver­kaufs­vor­rat zusam­men­ge­führt wer­den 1.

Der immer wie­der auf­ge­füll­te Vor­rat des Dea­lers

Dies war in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall gege­ben, da der Ange­klag­te am Tag der Durch­su­chung sowohl in sei­ner Woh­nung als auch in einer Hüt­te im Car­port ver­schie­de­ne Betäu­bungs­mit­tel zum Zwe­cke der gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­äu­ße­rung auf­be­wahr­te, die teils aus der Bestel­lung im Janu­ar 2018, teils aus einem ander­wei­ti­gen Erwerbs­akt her­rühr­ten und den aktu­el­len Gesamt­vor­rat des Ange­klag­ten bil­de­ten.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Febru­ar 2019 – 4 StR 12/​19

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 28.05.2018 – 3 StR 95/​18 Rn. 5; vom 11.01.2012 – 5 StR 445/​11, NStZ-RR 2012, 121, 122; vom 28.06.2011 – 3 StR 485/​10 Rn. 5; vom 25.06.1998 – 1 StR 68/​98, StV 1998, 595; vgl. Weber, BtMG, 5. Aufl., Vor § 29 Rn. 623[]