Die Arg­lo­sig­keit des Poli­zei­be­am­ten

Die Arg­lo­sig­keit eines Poli­zei­be­am­ten wird nicht dadurch in Fra­ge gestellt, dass Poli­zei­be­am­te gene­rell ein gewis­ses Miss­trau­en gegen­über zu kon­trol­lie­ren­den Per­so­nen hegen und dies im kon­kre­ten Fall dar­in zum Aus­druck gekom­men ist, dass der Poli­zei­be­am­te eine Schutz­wes­te trug.

Die Arg­lo­sig­keit des Poli­zei­be­am­ten

Denn es kommt inso­weit nicht auf ein all­ge­mein begrün­de­tes Miss­trau­en, son­dern allein dar­auf an, ob das Opfer im Tat­zeit­punkt mit Feind­se­lig­kei­ten des Täters rech­ne­te 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Sep­tem­ber 2016 – AK 47/​16

  1. BGH, Urtei­le vom 20.10.1993 – 5 StR 473/​93, NStZ 1994, 125, 127; vom 10.03.1995 – 5 StR 434/​94, BGHSt 41, 72, 79[]