Die frem­de, beweg­li­che Mari­hua­na-Por­ti­on

Nicht ver­kehrs­fä­hi­ge Betäu­bungs­mit­tel wie das in Anla­ge – I zu § 1 Abs. 1 BtMG auf­ge­führ­te Mari­hua­na kön­nen nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs frem­de beweg­li­che Sachen und damit Tat­ob­jekt eines Rau­bes oder eines Dieb­stahls sein1.

Die frem­de, beweg­li­che Mari­hua­na-Por­ti­on

An die­ser Rechts­auf­fas­sung hält auch der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs – trotz der von sei­nem bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den Fischer2 geäu­ßer­ten Zwei­fel fest.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Mai 2017 – 2 StR 342/​16

  1. BGH, Urteil vom 20.01.1982 – 2 StR 593/​81, BGHSt 30, 359, 360; BGH, Beschluss vom 21.04.2015 – 4 StR 92/​15, NStZ 2015, 571, 572; Urteil vom 12.03.2015 – 4 StR 538/​14, Stra­Fo 2015, 216; Urteil vom 04.09.2008 – 1 StR 383/​08, NStZ-RR 2009, 22, 23; Beschluss vom 20.09.2005 – 3 StR 295/​05, NJW 2006, 72 f.; SSW-StG­B/Kud­lich, 3. Aufl., § 242 Rn. 16
  2. Fischer, StGB, 64. Aufl., § 242 Rn. 5a