Die neue Lie­fe­rung für den Dea­ler – als Kom­mis­si­ons­ge­schäft

Bei Betäu­bungs­mit­tel­ge­schäf­ten ver­bin­det nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs das sowohl dem Trans­port des Kauf­gel­des für den Erwerb einer frü­he­ren als auch der Über­nah­me einer wei­te­ren Betäu­bungs­mit­tel­men­ge die­nen­de Auf­su­chen des Lie­fe­ran­ten als natür­li­che Hand­lung die bei­den Umsatz­ge­schäf­te zu einer ein­heit­li­chen Tat im mate­ri­ell­recht­li­chen Sin­ne.

Die neue Lie­fe­rung für den Dea­ler – als Kom­mis­si­ons­ge­schäft

Zudem ver­bin­det im Rah­men einer bestehen­den Lie­fer­be­zie­hung die Bezah­lung einer zuvor "auf Kom­mis­si­on" erhal­te­nen Betäu­bungs­mit­tel­men­ge aus Anlass der Über­nah­me einer wei­te­ren Betäu­bungs­mit­tel­men­ge die bei­den Umsatz­ge­schäf­te zu einer ein­heit­li­chen Tat im Sin­ne einer natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 26. März 2019 – 1 StR 52/​19

  1. BGH, Beschlüs­se vom 24.07.2018 – 3 StR 236/​15 8 ff.; und vom 10.07.2017 – GSSt 4/​17, BGHSt 63, 1 ff. []