Die nicht mehr ganz gerin­ge Men­ge

Eine gerin­ge Über­schrei­tung der Unter­gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ist ein Straf­mil­de­rungs­grund [1].

Die nicht mehr ganz gerin­ge Men­ge

Das Zwei­ein­halb­fa­che der nicht gerin­gen Men­ge an Betäu­bungs­mit­teln ist auch noch der­art gering, dass dies jeden­falls nicht als bestim­men­der Straf­schär­fungs­grund gewer­tet wer­den kann.

Der für sich genom­men straf­lo­se Eigen­kon­sum von [2]Dro­gen als Nacht­at­ver­hal­ten stellt eben­falls kei­nen bestim­men­den Straf­schär­fungs­grund dar

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Febru­ar 2016 – 2 StR 39/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 24.07.2012 – 2 StR 166/​12, BGHR BtMG § 29 Straf­zu­mes­sung 39[]
  2. zuletzt nur noch wei­chen[]