Die nicht mehr ganz so gerin­ge Men­ge

Eine nur gerin­ge Über­schrei­tung der Gren­ze zur nicht gerin­gen Men­ge ist ein Straf­mil­de­rungs­grund [1].

Die nicht mehr ganz so gerin­ge Men­ge

Die­se Straf­zu­mes­sungs­er­wä­gung nicht in Wider­spruch zu den Fest­stel­lun­gen, aus­weis­lich derer der Grenz­wert zur nicht gerin­gen Men­ge etwa um das 7,8‑fache bzw. um das 14-fache über­schrit­ten war.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 10. August 2016 – 2 StR 22/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 24.07.2012 – 2 StR 166/​12; Beschluss vom 25.02.2016 – 2 StR 39/​16, NStZ-RR 2016, 141 [die zwei­ein­halb­fa­che nicht gerin­ge Men­ge ist jeden­falls noch kein bestim­men­der Straf­schär­fungs­grund][]