Die erfor­der­li­che Sub­sum­ti­on im Straf­ur­teil

Nach § 267 Abs. 1 Satz 1 StPO müs­sen in den Urteils­grün­den die für erwie­sen erach­te­ten Tat­sa­chen ange­ge­ben wer­den, in denen die gesetz­li­chen Merk­ma­le der Straf­tat gefun­den wer­den.

Die erfor­der­li­che Sub­sum­ti­on im Straf­ur­teil

Hier­zu hat der Tatrich­ter auf der Grund­la­ge einer vor­aus­ge­gan­ge­nen recht­li­chen Sub­sum­ti­on die Urteils­grün­de so abzu­fas­sen, dass sie erken­nen las­sen, wel­che der fest­ge­stell­ten Tat­sa­chen den ein­zel­nen objek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Tat­be­stands­merk­ma­len zuzu­ord­nen sind und sie aus­fül­len kön­nen1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 31. Janu­ar 2017 – 4 StR 531/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 13.01.2005 – 3 StR 473/​04, BGHR StPO § 267 Abs. 1 Satz 1 Sach­dar­stel­lung 13 mwN []