Die ver­ab­re­de­te Klop­pe­rei

Ver­ab­re­den sich die Mit­glie­der zwei­er riva­li­sie­ren­der Grup­pen, ihre Strei­tig­keit zu einem bestimm­ten Zeit­punkt "per Faust" aus­zu­tra­gen, so haben die Teil­neh­mer die­ser Ver­ab­re­dung zwar in die bei die­ser Schlä­ge­rei ver­wirk­lich­ten Kör­per­ver­let­zun­gen ein­ge­wil­ligt, die­se Ein­wil­li­gun­gen ver­sto­ßen jedoch gegen die guten Sit­ten und sind daher unwirk­sam, § 228 StGB.

Die ver­ab­re­de­te Klop­pe­rei

Bei Kör­per­ver­let­zun­gen im Rah­men von tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen riva­li­sie­ren­den Grup­pen ist bei der für die Anwen­dung von § 228 StGB vor­zu­neh­men­den Bewer­tung der Gefähr­lich­keit der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen die mit der­ar­ti­gen Tät­lich­kei­ten typi­scher­wei­se ver­bun­de­ne Eska­la­ti­ons­ge­fahr zu berück­sich­ti­gen. Feh­len bei sol­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen das Gefähr­lich­keits­po­ten­ti­al begren­zen­de Abspra­chen und effek­ti­ve Siche­run­gen für deren Ein­hal­tung, ver­sto­ßen die in deren Ver­lauf began­ge­nen Kör­per­ver­let­zun­gen trotz Ein­wil­li­gung selbst dann gegen die guten Sit­ten (§ 228 StGB), wenn mit den ein­zel­nen Kör­per­ver­let­zun­gen kei­ne kon­kre­te Todes­ge­fahr ver­bun­den war.

In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat das Land­ge­richt Stutt­gart hat drei her­an­wach­sen­de Ange­klag­te wegen gemein­schaft­li­cher gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung zu unter­schied­li­chen Sank­tio­nen des Jugend­straf­rechts ver­ur­teilt 1. Sie hat­ten die Taten als Mit­glie­der einer Jugend­grup­pe began­gen, die nach vor­an­ge­gan­ge­nen wech­sel­sei­ti­gen Pro­vo­ka­tio­nen mit Ange­hö­ri­gen einer wei­te­ren Grup­pe Jugend­li­cher und jun­ger Erwach­se­ner ver­ab­re­det hat­te, sich mit­ein­an­der zu schla­gen. Die an die­ser fak­tisch zustan­de gekom­me­nen Über­ein­kunft Betei­lig­ten bei­der Grup­pen stimm­ten zu, die Aus­ein­an­der­set­zung auch mit Faust­schlä­gen und Fuß­trit­ten aus­zu­tra­gen. Den Ein­tritt selbst erheb­li­cher Ver­let­zun­gen bil­lig­ten sie jeweils. Im Ver­lau­fe der wech­sel­sei­ti­gen Tät­lich­kei­ten erlit­ten meh­re­re Ange­hö­ri­ge der geg­ne­ri­schen Grup­pe nicht uner­heb­li­che Ver­let­zun­gen. So muss­te etwa einer der "Geg­ner" drei Tage sta­tio­när, davon einen Tag auf der Inten­siv­sta­ti­on, behan­delt wer­den.

Das Land­ge­richt Stutt­gart hat die Ange­klag­ten wegen der von ihnen began­gen oder als Mit­tä­ter der übri­gen Grup­pen­mit­glie­der zu ver­ant­wor­ten­den Kör­per­ver­let­zun­gen ver­ur­teilt. Die von den spä­ter Ver­letz­ten aus der geg­ne­ri­schen Grup­pe erteil­ten Ein­wil­li­gun­gen in die Schlä­ge und Trit­te hat es nicht als Recht­fer­ti­gung zuguns­ten der Ange­klag­ten gewer­tet. Nach Auf­fas­sung des Tat­ge­richts ver­stie­ßen die Kör­per­ver­let­zun­gen trotz die­ser Ein­wil­li­gun­gen im Sin­ne von § 228 StGB gegen die "guten Sit­ten".

Mit ihren Revi­sio­nen haben sich die Ange­klag­ten u.a. gegen die­se recht­li­che Bewer­tung gewandt. Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Rechts­mit­tel jedoch ver­wor­fen und im Ergeb­nis die Rechts­auf­fas­sung des Land­ge­richts Stutt­gart bestä­tigt. Die Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs hat bis­lang bereits Ein­wil­li­gun­gen von spä­te­ren Opfern von Kör­per­ver­let­zun­gen kei­ne recht­fer­ti­gen­de Wir­kung bei­gemes­sen, wenn die Taten mit einer kon­kre­ten Gefahr des Todes für die Opfer ver­bun­den sind. Nun­mehr hat der Bun­des­ge­richts­hof deut­lich gemacht, dass jeden­falls bei wie hier ver­ab­re­de­ten wech­sel­sei­ti­gen Tät­lich­kei­ten zwi­schen Grup­pen § 228 StGB die Wirk­sam­keit der erteil­ten Zustim­mung zu eige­nen Ver­let­zun­gen regel­mä­ßig aus­schließt, weil die typi­scher­wei­se ein­tre­ten­den grup­pen­dy­na­mi­schen Pro­zes­se gene­rell mit einem so erheb­li­chen Grad an Gefähr­dung des Lebens und der kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit der Kon­tra­hen­ten ver­bun­den sind, dass die Gren­ze der "Sit­ten­wid­rig­keit" der Taten über­schrit­ten ist.

Die Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs wird – auch wenn dar­über nicht unmit­tel­bar zu ent­schei­den war – Aus­wir­kun­gen die straf­recht­li­che Bewer­tung ver­ab­re­de­ter Schlä­ge­rei­en zwi­schen riva­li­sie­ren­den Hoo­li­gan-Grup­pen haben (häu­fig sog. Drit­te Halb­zeit). Selbst wenn sol­che kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen auf getrof­fe­nen Abre­den über die Art des "Kamp­fes" beru­hen, wer­den sich die Taten wegen der typi­schen Eska­la­ti­ons­ge­fah­ren trotz der Ein­wil­li­gun­gen sämt­li­cher Betei­li­gun­gen als Ver­stoß gegen die "guten Sit­ten" erwei­sen.

Dage­gen sind mit erheb­li­chen Gesund­heits­ge­fah­ren ver­bun­de­ne Sport­wett­kämp­fe auch bei Aus­tra­gung durch Mann­schaf­ten nicht betrof­fen. Das vor­han­de­ne Regel­werk der Sport­ar­ten, des­sen Ein­hal­tung regel­mä­ßig durch eine neu­tra­le Instanz kon­trol­liert wird, begrenzt übli­cher­wei­se den für die Betei­lig­ten vor­han­de­nen Gefähr­dungs­grad. Wie schon bis­her sind straf­ba­re Kör­per­ver­let­zun­gen hier erst dann gege­ben, wenn die­se aus grob regel­wid­ri­gem Ver­hal­ten her­vor­ge­hen.

Die Ange­hö­ri­gen der riva­li­sie­ren­den Grup­pe haben zwar in die zu ihren Ver­let­zun­gen füh­ren­den Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen durch die Betei­li­gung an der fak­ti­schen Über­ein­kunft mit der Grup­pe um die Ange­klag­ten ein­ge­wil­ligt. Von die­ser Ein­wil­li­gung waren auch die erlit­te­nen Ver­let­zun­gen umfasst. Inso­weit kommt es dar­auf an, dass der Ein­wil­li­gen­de eine zutref­fen­de Vor­stel­lung von dem vor­aus­sicht­li­chen Ver­lauf und den mög­li­chen Fol­gen des zu erwar­ten­den Angriffs hat 2. Da Faust­schlä­ge und Fuß­trit­te Gegen­stand der Über­ein­kunft waren, schließt die Zustim­mung zu sol­chen Hand­lun­gen auch die dar­aus typi­scher­wei­se resul­tie­ren­den Ver­let­zungs­fol­gen ein.

Unge­ach­tet der Ein­wil­li­gungs­er­klä­run­gen der Teil­neh­mer ver­sto­ßen die die­se schä­di­gen­den Kör­per­ver­let­zun­gen aber gegen die guten Sit­ten und ent­fal­ten des­halb gemäß § 228 StGB kei­ne recht­fer­ti­gen­de Wir­kung.

Der Bun­des­ge­richts­hof beur­teilt in sei­ner jün­ge­ren Recht­spre­chung die Unver­ein­bar­keit einer Kör­per­ver­let­zung mit den "guten Sit­ten" im Sin­ne von § 228 StGB trotz Ein­wil­li­gung des betrof­fe­nen Rechts­guts­in­ha­bers im Grund­satz vor­ran­gig anhand der Art und des Gewichts des ein­ge­tre­te­nen Kör­per­ver­let­zungs­er­fol­ges sowie des damit ein­her­ge­hen­den Gefah­ren­gra­des für Leib und Leben des Opfers 3. Die­sem Maß­stab ent­spre­chend wird die Kör­per­ver­let­zung nach inso­weit über­ein­stim­men­der höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung jeden­falls dann als sit­ten­wid­rig bewer­tet, wenn bei objek­ti­ver Betrach­tung unter Ein­be­zie­hung aller maß­geb­li­chen Umstän­de die ein­wil­li­gen­de Per­son durch die Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung in kon­kre­te Todes­ge­fahr gebracht wird 4. Die Anknüp­fung des für die Sit­ten­wid­rig­keit her­an­zu­zie­hen­den Maß­stabs an das Aus­maß der mit der Kör­per­ver­let­zung ein­her­ge­hen­den Rechts­guts­ge­fähr­dung fin­det sich auch bereits in frü­he­ren Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs 5. Die vor­ran­gi­ge Aus­rich­tung der Anwen­dung von § 228 StGB an dem mit der Kör­per­ver­let­zung ein­her­ge­hen­den Grad der Gefähr­dung der Recht­gü­ter Leben und kör­per­li­che Unver­sehrt­heit wird auf die Erwä­gung gestützt, im Grund­satz sei ledig­lich bei (dro­hen­den) gra­vie­ren­den Ver­let­zun­gen der staat­li­che Ein­griff in die Dis­po­si­ti­ons­frei­heit des Rechts­guts­in­ha­bers legi­tim 6.

Die Vor­nah­me einer mit kon­kre­ter Todes­ge­fahr für den Ein­wil­li­gen­den ver­bun­de­nen Kör­per­ver­let­zung beschreibt danach einen Grad der Gefähr­lich­keit der Hand­lung und des dar­aus resul­tie­ren­den Risi­kos für Leib und Leben, bei des­sen Errei­chen die Kör­per­ver­let­zung regel­mä­ßig gegen die guten Sit­ten ver­stößt. Die­ser Maß­stab bestimmt jedoch die von § 228 StGB erfass­ten Kon­stel­la­tio­nen einer trotz erteil­ter Ein­wil­li­gung sit­ten­wid­ri­gen Kör­per­ver­let­zung nicht abschlie­ßend. So kann trotz einer im Zeit­punkt der Vor­nah­me der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung auf der Grund­la­ge der vor­aus­schau­en­den Betrach­tung aller maß­geb­li­chen Umstän­de zu pro­gnos­ti­zie­ren­den kon­kre­ten Todes­ge­fahr ein Sit­ten­ver­stoß feh­len und der erteil­ten Ein­wil­li­gung recht­fer­ti­gen­de Wir­kung zukom­men. Für die Ein­wil­li­gung zu lebens­ge­fähr­li­chen ärzt­li­chen Heil­ein­grif­fen ist dies in der Recht­spre­chung aner­kannt 7.

Umge­kehrt kann auch bei einer rechts­guts­be­zo­ge­nen Aus­le­gung des Merk­mals der guten Sit­ten, der der Bestimmt­heits­grund­satz des Art. 103 Abs. 2 GG nicht ent­ge­gen­steht 8, die Sit­ten­wid­rig­keit nicht stets aus­schließ­lich danach beur­teilt wer­den, ob bei jeweils iso­lier­ter Bewer­tung des Gefähr­lich­keits- und Gefähr­dungs­gra­des ein­zel­ner Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen im Ergeb­nis eine kon­kre­te Lebens- bzw. Todes­ge­fahr ein­ge­tre­ten ist. Die Fest­stel­lung des Ein­tritts eines sol­chen Gefah­rer­fol­ges erlaubt zwar regel­mä­ßig einen Rück­schluss auf den Gefähr­lich­keits­grad der dafür ursäch­li­chen Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung, schließt aber nicht aus, eine Über­schrei­tung der Gren­ze der Sit­ten­wid­rig­keit auch aus ande­ren, für die Bewer­tung der Rechts­guts­ge­fähr­lich­keit rele­van­ten tat­säch­li­chen Umstän­den der Tat­be­ge­hung abzu­lei­ten. Das gilt ins­be­son­de­re vor dem Hin­ter­grund, dass die die Sit­ten­wid­rig­keit der Tat trotz Ein­wil­li­gung anhand des Gefah­ren­gra­des bewer­ten­den bis­he­ri­gen Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs ganz über­wie­gend tat­säch­li­che Kon­stel­la­tio­nen betra­fen, in denen die Kör­per­ver­let­zun­gen nicht im Rah­men von wech­sel­sei­ti­gen Tät­lich­kei­ten zwi­schen meh­re­ren Betei­lig­ten ver­übt wur­den. Für die Beur­tei­lung der mit der Tat ver­bun­de­nen Gefähr­dung des Opfers bzw. der Opfer waren daher bis­lang die Aus­wir­kun­gen von grup­pen­dy­na­mi­schen Pro­zes­sen, wie etwa die Unkon­trol­lier­bar­keit der Gesamt­si­tua­ti­on auf­grund der Beein­flus­sung inner­halb einer Grup­pe und zwi­schen kon­kur­rie­ren­den Grup­pen 9, nicht ein­zu­be­zie­hen. Sol­che Inter­ak­tio­nen bedür­fen aber nach dem für die Anwen­dung des § 228 StGB ein­schlä­gi­gen Maß­stabs des Gefähr­lich­keits­gra­des der Kör­per­ver­let­zung der Berück­sich­ti­gung. Soweit dem Urteil des 5. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs vom 18.09.2008 10 zu ent­neh­men sein soll­te, dass eine Kör­per­ver­let­zung aus­nahms­los ("nur") bei – ex post – Ein­tritt einer kon­kre­ten Todes­ge­fahr trotz Ein­wil­li­gung des Ver­letz­ten gegen die guten Sit­ten ver­stößt (§ 228 StGB), wür­de der 1. Straf­se­nat dem nicht fol­gen. Einer Anfra­ge bei dem 5. Straf­se­nat bedarf es nicht, weil es sich dort nicht um tra­gen­de Aus­füh­run­gen han­delt.

Es ent­spricht der neue­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs zur Aus­le­gung des § 228 StGB, die Sit­ten­wid­rig­keit der Tat trotz Ein­wil­li­gung danach zu bestim­men, ob "bei vor­aus­schau­en­der objek­ti­ver Betrach­tung aller maß­geb­li­chen Umstän­de der Tat der Ein­wil­li­gen­de durch die Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung in kon­kre­te Todes­ge­fahr gebracht wird" 11. Maß­geb­lich ist in zeit­li­cher Hin­sicht damit eine ex ante­Per­spek­ti­ve der Bewer­tung des Gefähr­lich­keits­gra­des der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung 12. Bei durch die­se ver­ur­sach­ter kon­kre­ter Todes- bzw. Lebens­ge­fahr kann regel­mä­ßig ein die Gren­ze der Sit­ten­wid­rig­keit im Sin­ne von § 228 StGB über­schrei­ten­des Aus­maß der Gefähr­lich­keit für die Rechts­gü­ter Leib und Leben ange­nom­men wer­den 13.

Der Grad der Gefähr­lich­keit der Kör­per­ver­let­zun­gen, in die ein­ge­wil­ligt wor­den ist, bestimmt sich aber auch nach den die Tat­aus­füh­rung beglei­ten­den Umstän­den. So ist etwa in Bezug auf im Rah­men von sport­li­chen Wett­kämp­fen ein­ge­tre­te­ne Kör­per­ver­let­zungs­er­fol­ge im Ergeb­nis all­ge­mein aner­kannt, dass die ent­spre­chen­de Tat selbst bei der Gefahr erheb­li­cher gesund­heit­li­cher Beein­träch­ti­gun­gen nicht gegen die guten Sit­ten ver­stößt, wenn die Ver­let­zung aus Ver­hal­tens­wei­sen resul­tiert, die nach den maß­geb­li­chen Regeln des Wett­kampfs gestat­tet sind 14. Resul­tiert aber ein im Rah­men eines durch Regeln gelei­te­ten und von einer neu­tra­len Per­son über­wach­ten Sport­wett­kampfs ver­ur­sach­ter Kör­per­ver­let­zungs­er­folg aus einem Ver­hal­ten, das sich als grob fahr­läs­si­ge oder gar vor­sätz­li­che Abwei­chung von den die Grund­la­ge der erteil­ten Ein­wil­li­gung bil­den­den Wett­kampf­re­geln erweist, sind die Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung und der dar­aus resul­tie­ren­de Erfolg nicht mehr durch die Ein­wil­li­gung gedeckt 15.

Dabei kommt es nicht dar­auf an, ob der Aus­schluss der Recht­fer­ti­gung in sol­chen Kon­stel­la­tio­nen dar­auf beruht, dass das grob regel­wid­ri­ge kör­per­ver­let­zen­de Ver­hal­ten von vorn­her­ein nicht Gegen­stand der erteil­ten Ein­wil­li­gung ist oder die Tat trotz der Ein­wil­li­gung wegen des durch den schwe­ren Regel­ver­stoß typi­scher­wei­se erhöh­ten Gefähr­lich­keits­gra­des gegen die guten Sit­ten ver­stößt. Der Recht­spre­chung liegt jeden­falls ein­heit­lich der Rechts­ge­dan­ke zugrun­de, die kon­kre­ten Umstän­de der Aus­füh­rung von an sich kon­sen­tier­ten Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen bei der Beur­tei­lung der Rechts­wid­rig­keit der Tat zu berück­sich­ti­gen. Fin­det die Tat unter Bedin­gun­gen statt, die den Grad der aus ihr her­vor­ge­hen­den Gefähr­lich­keit für die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit oder gar das Leben des Ver­letz­ten begren­zen, führt dies regel­mä­ßig dazu, die Kör­per­ver­let­zung als durch die erklär­te Ein­wil­li­gung gerecht­fer­tigt anzu­neh­men. Fehlt es dage­gen an der­ar­ti­gen Regu­la­ri­en, ist eine Kör­per­ver­let­zung trotz der erteil­ten Ein­wil­li­gung grund­sätz­lich sit­ten­wid­rig 16. Das Feh­len von Regeln über die Bedin­gun­gen einer ver­ein­bar­ten wech­sel­sei­ti­gen kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung führt näm­lich erfah­rungs­ge­mäß zu einer Erhö­hung des Gefähr­lich­keits­gra­des des Kör­per­ver­let­zungs­ge­sche­hens über das von der Ein­wil­li­gung Gedeck­te hin­aus. Glei­ches gilt selbst bei zwi­schen Täter und Opfer ver­ein­bar­ten Regeln über die Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen, wenn das Ver­ein­bar­te nicht in aus­rei­chend siche­rer Wei­se für die Ver­hü­tung gra­vie­ren­der, sogar mit der Gefahr des Todes ein­her­ge­hen­der Kör­per­ver­let­zun­gen Sor­ge tra­gen kann 17.

Der Grund­ge­dan­ke, das Vor­han­den­sein oder Feh­len von den Gefähr­lich­keits­grad der Tat begren­zen­den Vor­keh­run­gen bei der Beur­tei­lung der Rechts­wid­rig­keit von Kör­per­ver­let­zun­gen im Zusam­men­hang erteil­ter Ein­wil­li­gungs­er­klä­run­gen zu berück­sich­ti­gen, ist in der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung auch bis­her bereits her­an­ge­zo­gen wor­den. So hat der Bun­des­ge­richts­hof eine sog. Bestim­mungs­men­sur trotz der dabei ver­wen­de­ten Waf­fen des­halb nicht als – nach frü­he­rem Recht straf­ba­ren – "Zwei­kampf mit töd­li­chen Waf­fen" bewer­tet, weil die­se Men­sur über die sie lei­ten­den Regeln aus­rei­chen­de Schutz­nah­men gegen lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen bot 18. Der Aus­schluss der Rechts­wid­rig­keit durch Ein­wil­li­gung selbst von erheb­li­chen Kör­per­ver­let­zun­gen, die im Rah­men von Sport­wett­kämp­fen ver­ur­sacht wer­den, beruht – wie bereits aus­ge­führt – jeden­falls auch auf dem Aspekt der durch das Auf­stel­len und Ein­hal­ten der Wett­kampf­re­geln bewirk­ten Begren­zung des Gefähr­lich­keits­po­ten­ti­als der ent­spre­chen­den Ver­hal­tens­wei­sen. Bei für die kör­per­li­che Unver­sehrt­heit und sogar das Leben gene­rell gefahr­träch­ti­gen Wett­kampf­sport­ar­ten, wie etwa dem Box­sport, die­nen die von den ent­spre­chen­den Ver­bän­den auf­ge­stell­ten und auf ihre Ein­hal­tung über­wach­ten Wett­kampf­re­geln gera­de der Beschrän­kung der mit dem Aus­tra­gen des Wett­kamp­fes ver­bun­de­nen Risi­ken für die Gesund­heit und das Leben der Betei­lig­ten.

Außer dem Vor­han­den­sein sol­cher risi­ko­be­gren­zen­den Regeln und Instru­men­ta­ri­en zur Gewähr­leis­tung ihrer Ein­hal­tung ist bei der Beur­tei­lung der Sit­ten­wid­rig­keit von Kör­per­ver­let­zun­gen trotz Ein­wil­li­gung des Ver­letz­ten im Rah­men wech­sel­sei­ti­ger tät­li­cher Aus­ein­an­der­set­zun­gen auch dar­auf abge­stellt wor­den, ob die­se unter Bedin­gun­gen statt­fin­den, die tat­säch­li­che Ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten des Ein­wil­li­gen­den ermög­li­chen. So hat der Bun­des­ge­richts­hof den zu einer Kör­per­ver­let­zung füh­ren­den Angriff gegen einen Geschä­dig­ten, der den Angrei­fer zuvor selbst zu einer "Wet­te" dar­über auf­ge­for­dert hat­te, von die­sem nicht über­wäl­tigt wer­den zu kön­nen, als Ver­stoß gegen die guten Sit­ten (§ 228 StGB) bewer­tet, weil der Angriff zu einem Zeit­punkt erfolg­te, in dem der zuvor auf­for­dern­de Ver­letz­te nicht abwehr- und "kampf­be­reit" war, sowie die Aus­ein­an­der­set­zung mit unglei­chen "Kampf­mit­teln" erfolg­te 19. Eben­so ist – für den Fall der unter­stell­ten Ein­wil­li­gungs­fä­hig­keit des Erklä­ren­den – einer Ein­wil­li­gung die recht­fer­ti­gen­de Wir­kung wegen Unver­ein­bar­keit der Tat mit den guten Sit­ten ver­sagt wor­den, weil die im Rah­men eines Auf­nah­me­ri­tu­als in eine Jugend­gang ver­ab­re­de­te kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen drei Gang­mit­glie­dern und dem Auf­nah­me Begeh­ren­den kei­ne Vor­keh­run­gen für die Ver­hü­tung schwe­rer Ver­let­zun­gen vor­sah und die Ver­tei­di­gungs­mög­lich­kei­ten des "Anwär­ters" von vorn­her­ein außer­or­dent­lich beschränkt waren 17.

Nach den bereits bis­her in der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung her­an­ge­zo­ge­nen Kri­te­ri­en gebie­tet es die für die Anwen­dung von § 228 StGB maß­geb­li­che ex ante­Per­spek­ti­ve der Bewer­tung des Gefähr­lich­keits­gra­des der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen, die Eska­la­ti­ons­ge­fahr jeden­falls für Kör­per­ver­let­zun­gen wie die vor­lie­gen­den, die im Rah­men von tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen riva­li­sie­ren­den Grup­pen began­gen wer­den, mit zu berück­sich­ti­gen. Dafür spricht zusätz­lich, wor­auf der Gene­ral­bun­des­an­walt in sei­ner Antrags­schrift zu Recht hin­ge­wie­sen hat, auch der § 231 StGB zugrun­de lie­gen­de Schutz­zweck. Mit die­sem abs­trak­ten Gefähr­dungs­de­likt 20 will der Gesetz­ge­ber bereits im Vor­feld von Rechts­guts­ver­let­zun­gen Leben und Gesund­heit vor dem Gefähr­dungs­po­ten­ti­al von kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen meh­re­ren Per­so­nen schüt­zen 21. Ein Aspekt die­ser spe­zi­fi­schen Gefähr­lich­keit der Schlä­ge­rei liegt gera­de in der Unkon­trol­lier­bar­keit grup­pen­dy­na­mi­scher Pro­zes­se. Die­ser Gefähr­lich­keits­as­pekt ist auch bei der ex ante Beur­tei­lung von wech­sel­sei­tig kon­sen­tier­ten Kör­per­ver­let­zun­gen in Fäl­len der vor­lie­gen­den Art zu berück­sich­ti­gen.

Nach die­sem Maß­stab ver­sto­ßen die Kör­per­ver­let­zun­gen zu Las­ten der ande­ren Teil­neh­mer an der Schlä­ge­rei wegen des Aus­ma­ßes der mit die­sen ver­bun­de­nen Gefähr­lich­keit für die Rechts­gü­ter Leben und Gesund­heit trotz der Ein­wil­li­gung der Ver­letz­ten gegen die guten Sit­ten. Maß­ge­bend dafür ist nicht in ers­ter Linie das Gefähr­lich­keits­po­ten­ti­al der ein­zel­nen Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen, son­dern die Gesamt­um­stän­de, unter denen die­se ver­übt wor­den sind.

Bereits mit den ver­ab­re­de­ten zuge­las­se­nen Kör­per­ver­let­zun­gen, zumin­dest in Gestalt der Fuß­trit­te, ging ein nicht uner­heb­li­ches Gefähr­lich­keits­po­ten­ti­al ein­her. Nach den Fest­stel­lun­gen ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass sol­che Fuß­trit­te auch gegen den Kopf des oder der Kon­tra­hen­ten geführt wur­den. Trit­te gegen den Kopf sind als sol­che für das Leben des Getre­te­nen gene­rell gefähr­lich. Sie ver­wirk­li­chen das Merk­mal der das Leben gefähr­den­den Behand­lung im Sin­ne von § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB jeden­falls dann, wenn sie nach der Art der Aus­füh­rung der Ver­let­zungs­hand­lung im Ein­zel­fall zu lebens­ge­fähr­li­chen Ver­let­zun­gen füh­ren kön­nen 22. Ent­spre­chen­des gilt auch für gegen den Kopf des Opfers geführ­te Faust­schlä­ge, wie sie vor­lie­gend meh­re­re Ange­hö­ri­ge der Grup­pe um L. erlit­ten haben. So ist etwa der Zeu­ge La. so hef­tig in das Gesicht geschla­gen wor­den, dass er drei Zäh­ne voll­stän­dig ver­lo­ren hat, die durch Implan­ta­te ersetzt wer­den müs­sen. Der­art mas­si­ve Faust­schlä­ge tra­gen bereits per se einen erheb­li­chen Gefähr­lich­keits­grad in sich. Rich­ten sich sol­che Schlä­ge gegen beson­ders emp­find­li­che Berei­che des Kop­fes, wie vor allem die Schlä­fen­re­gi­on, wird regel­mä­ßig sogar von einer kon­kre­ten Todes­ge­fahr aus­zu­ge­hen sein 23.

Bedeut­sa­mer als der ohne­hin nicht gerin­ge Gefähr­lich­keits­grad der von der Ver­ab­re­dung umfass­ten Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen ist jedoch für die Beur­tei­lung der Taten anhand von § 228 StGB das Feh­len jeg­li­cher Abspra­chen und Vor­keh­run­gen, die eine Eska­la­ti­on der wech­sel­sei­ti­gen Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen und damit ein­her­ge­hend eine beträcht­li­che Erhö­hung der aus die­sen resul­tie­ren­den Rechts­guts­ge­fähr­lich­keit aus­schlie­ßen. Es ist nicht ersicht­lich, dass die Grup­pen vor dem Beginn der Aus­ein­an­der­set­zung abge­spro­chen hät­ten, Kör­per­ver­let­zun­gen gegen bereits geschla­ge­ne und des­halb nicht mehr zu effek­ti­ver Ab- oder Gegen­wehr fähi­ge Betei­lig­te aus­zu­schlie­ßen. Eben­so wenig las­sen die getrof­fe­nen Fest­stel­lun­gen Abspra­chen und Siche­run­gen erken­nen, die Situa­tio­nen aus­schlie­ßen, in denen sich eine unter­schied­li­che Anzahl von Kämp­fen­den aus den bei­den Grup­pen gegen­über­steht und sich wegen der Mehr­zahl von "Kämp­fern" auf einer Sei­te das Risi­ko schwer­wie­gen­der Ver­let­zun­gen für den oder die in Unter­zahl Befind­li­chen deut­lich erhöht.

Die tat­säch­li­che Ent­wick­lung der Aus­ein­an­der­set­zung zeigt viel­mehr, dass es sich nicht ledig­lich um abs­trakt­ge­ne­rell bedeut­sa­me Umstän­de der Beur­tei­lung der Rechts­guts­ge­fähr­lich­keit der von den Ange­klag­ten began­ge­nen oder ihnen gemäß § 25 Abs. 2 StGB zuzu­rech­nen­den Kör­per­ver­let­zun­gen han­delt. Viel­mehr haben sich die genann­ten gene­rel­len Risi­ko­fak­to­ren auch in der kon­kre­ten Kampf­si­tua­ti­on risi­ko­stei­gernd aus­ge­wirkt.

Feh­len damit Abspra­chen und effek­ti­ve Siche­run­gen für deren Ein­hal­tung, die bei wech­sel­sei­ti­gen Kör­per­ver­let­zun­gen zwi­schen riva­li­sie­ren­den Grup­pen den Grad der Gefähr­dung der Rechts­gü­ter Leben und Gesund­heit der Betei­lig­ten auf ein vor dem Hin­ter­grund des Selbst­be­stim­mungs­rechts von Sei­ten des Staa­tes tole­rier­ba­res Maß begren­zen 24, ver­sto­ßen die Taten trotz der Ein­wil­li­gung der Ver­letz­ten selbst dann gegen die guten Sit­ten (§ 228 StGB), wenn mit den ein­zel­nen Kör­per­ver­let­zungs­er­fol­gen kei­ne kon­kre­te Todes­ge­fahr ver­bun­den war.

Ob bei wech­sel­sei­ti­gen Kör­per­ver­let­zun­gen zwi­schen riva­li­sie­ren­den Grup­pen bei vor­han­de­nen Abspra­chen und Siche­run­gen zur Beschrän­kung des Gefähr­lich­keits- bzw. Gefähr­dungs­gra­des ein Ver­stoß der Taten gegen die guten Sit­ten nicht vor­liegt, braucht der Bun­des­ge­richts­hof nicht zu ent­schei­den. Er neigt aber wegen der abs­trakt­ge­ne­rel­len Eska­la­ti­ons­ge­fahr in der­ar­ti­gen Situa­tio­nen dazu, die Fra­ge zu ver­nei­nen, wenn und soweit eine Ein­hal­tung des Ver­ab­re­de­ten nicht aus­rei­chend sicher gewähr­leis­tet wer­den kann.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Febru­ar 2013 – 1 StR 585/​12

  1. LG Stutt­gart, Urteil vom 10.07.2012 – 20 KLs 57 Js 58352/​11 Hw.[]
  2. BGH, Urteil vom 12.10.1999 – 1 StR 417/​99, NStZ 2000, 87, 88; vgl. auch BGH, Beschluss vom 20.11.2012 – 1 StR 530/​12[]
  3. BGH, Urtei­le vom 11.12.2003 – 3 StR 120/​03, BGHSt 49, 34, 42;; und vom 26.05.2004 – 2 StR 505/​03, BGHSt 49, 166, 170 f., 172 f.; sie­he auch BGH, Urteil vom 16.12.2009 – 2 StR 446/​09, NStZ 2010, 389 f.; anders noch BGH, Urteil vom 29.01.1953 – 5 StR 408/​52, BGHSt 4, 24, 31[]
  4. BGH, Urtei­le vom 11.12.2003 – 3 StR 120/​03, BGHSt 49, 34, 44; und vom 26.05.2004 – 2 StR 505/​03, BGHSt 49, 166, 173; BGH, Urteil vom 20.11.2008 – 4 StR 328/​08, BGHSt 53, 55, 62 Rn. 28 und 63 Rn. 29; sie­he auch BGH, Urteil vom 18.09.2008 – 5 StR 224/​08 [inso­weit in NStZ 2009, 401403 nicht abge­druckt]; BGH, Beschlüs­se vom 20.07.2010 – 5 StR 255/​10; und vom 12.06.2012 – 3 StR 163/​12[]
  5. etwa BGH, Urteil vom 15.10.1991 – 4 StR 349/​91, BGHSt 38, 83, 87 "nur gering­fü­gi­ge Ver­let­zung"[]
  6. vor allem BGH, Urteil vom 26.05.2004 – 2 StR 505/​03, BGHSt 49, 166, 171 mwN; sie­he auch Fischer, StGB, 60. Aufl., § 228 Rn. 10 sowie Münch­Komm-StG­B/Hard­tung, 2. Aufl., § 228 Rn. 23[]
  7. BGH, aaO, BGHSt 49, 166, 171[]
  8. vgl. BGH, aaO, BGHSt 49, 166, 169[]
  9. dazu Pich­ler, Betei­li­gung an einer Schlä­ge­rei [§ 231 StGB], 2010, S. 2327 mwN[]
  10. BGH, Urteil vom 18.09.2008 – 5 StR 224/​08 Rn. 24, inso­weit in NStZ 2009, 401 – 403 nicht abge­druckt[]
  11. BGH, aaO, BGHSt 49, 166, 173[]
  12. Hard­tung aaO § 228 Rn. 27[]
  13. vgl. BGH, Beschluss vom 20.07.2010 – 5 StR 255/​10 bzgl. mit kon­kre­ter Todes­ge­fahr ver­bun­de­nen Faust­schlä­gen gegen die Schlä­fen­re­gi­on[]
  14. vgl. BGH, Urteil vom 22.01.1953 – 4 StR 373/​52, BGHSt 4, 88, 92 bzgl. des Box­wett­kampfs; sie­he auch Rein­hart SpuRt 2009, 56, 59; Paeff­gen in Nomos Kom­men­tar zum StGB, 3. Aufl., § 228 Rn. 109 mwN[]
  15. etwa BGH, Urteil vom 22.01.1953 – 4 StR 373/​52, BGHSt 4, 88, 92; BayO­bLG NJW 1961, 2072, 2073; OLG Karls­ru­he NJW 1982, 394; OLG Hamm JR 1998, 465; sie­he auch den Über­blick bei Döl­ling ZStW 96 [1984], S. 36, 41 ff.[]
  16. BGH, Urteil vom 22.01.1953 – 4 StR 373/​52, BGHSt 4, 88, 92; sie­he auch Urteil vom 12.10.1999 – 1 StR 417/​99, NStZ 2000, 87, 88[]
  17. BayO­bLG NJW 1999, 372, 373[][]
  18. BGH, Urteil vom 29.01.1953 – 5 StR 408/​52, BGHSt 4, 24, 26 f.[]
  19. BGH, Urteil vom 12.10.1999 – 1 StR 417/​99, NStZ 2000, 87, 88[]
  20. BGH, Urteil vom 24.08.1993 – 1 StR 380/​93, BGHSt 39, 305, 307; Münch­Komm-StG­B/Hoh­mann, 2. Aufl., § 231 Rn. 2 mwN[]
  21. vgl. BT-Drucks. 13/​8587 S. 61; Pich­ler aaO S. 39[]
  22. BGH, Beschluss vom 11.07.2012 – 2 StR 60/​12, NStZ-RR 2012, 340 f.; sie­he auch BGH, Urteil vom 22.03.2002 – 2 StR 517/​01, NStZ 2002, 432 f. sowie BGH, Urteil vom 21.12.2011 – 1 StR 400/​11, NStZ-RR 2012, 105 f.[]
  23. BGH, Beschluss vom 20.07.2010 – 5 StR 255/​10[]
  24. vgl. BGH, Urteil vom 26.05.2004 – 2 StR 505/​03, BGHSt 49, 166, 171[]