Die War­nung vor der Radar­kon­trol­le

Vor fest­in­stal­lier­ten Radar­an­la­gen wird dem­nächst in Hes­sen durch auf­ge­stell­te Hin­weis­schil­der gewarnt.

Die War­nung vor der Radar­kon­trol­le

Die­se Mit­tei­lung hat der Hes­si­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter Flo­ri­an Rentsch am ver­gan­ge­nen Frei­tag bekannt gege­ben. Eine ent­spre­chen­de Anord­nung ist erlas­sen wor­den.

Damit soll die Ver­kehrs­si­cher­heit erhöht wer­den. Fest­in­stal­lier­te Radar­an­la­gen soll­ten an Gefah­ren­stel­len wie Unfall­schwer­punk­ten oder auch Schu­len und Kin­der­gär­ten ste­hen, um auf die Ein­hal­tung der Ver­kehrs­re­geln, ins­be­son­de­re der Geschwin­dig­keits­be­schrän­kun­gen hin­zu­wir­ken. Es sei des­halb sinn­voll, auf sol­che Stel­len so hin­zu­wei­sen, dass die Auto­fah­rer früh­zei­tig ihre Geschwin­dig­keit kon­trol­lie­ren und sie gege­be­nen­falls anpas­sen könn­ten. Die Ver­kehrs­zei­chen mit der Auf­schrift "Radar­kon­trol­le" wer­den auf allen hes­si­schen Stra­ßen vor sta­tio­nä­ren Geschwin­dig­keits-Mess­stel­len und kom­bi­nier­ten Ampel­blit­zern auf­ge­stellt.

Die Hin­weis­schil­der auf fest instal­lier­te Radar­an­la­gen sei­en vom Bau­last­trä­ger der jewei­li­gen Stra­ße zu bezah­len. Die meis­ten Anla­gen sei­en an Bun­des- und Lan­de­stra­ßen auf­ge­stellt. Für die ver­blei­ben­den Fäl­le wer­de das Land prü­fen, ob gege­be­nen­falls auch die Kos­ten über­nom­men wer­den könn­ten, wenn es not­wen­dig und recht­lich mög­lich sei. Das sei der Gewinn an Ver­kehrs­si­cher­heit wert, so der Ver­kehrs­staats­se­kre­tär Stef­fen Sae­bisch.

Mög­li­che Tem­po­sün­der soll­ten das Feh­len eines Hin­weis­schilds nicht als Frei­brief zum Rasen inter­pre­tie­ren, denn schließ­lich gibt es immer noch mobi­le Radar­an­la­gen, für die es aus­drück­lich kei­ne Warn­schil­der gibt.

Lan­des­re­gie­rung Hes­sen, Pres­se­mit­tei­lung vom 2. August 2013