Dro­gen­lie­fe­run­gen – und ihre spä­te­re Bezah­lung

Meh­re­re Dro­gen­lie­fe­run­gen kön­nen durch die Bezah­lung des Kauf­prei­ses oder Rest­kauf­prei­ses der vor­an­ge­gan­ge­nen Lie­fe­rung bei der jeweils nach­fol­gen­den Dro­gen­lie­fe­rung zur Tat­ein­heit ver­knüpft sein.

Dro­gen­lie­fe­run­gen – und ihre spä­te­re Bezah­lung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs füh­ren Über­schnei­dun­gen der Aus­füh­rungs­hand­lun­gen des uner­laub­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln dadurch, dass der Kauf­preis für eine Dro­gen­por­ti­on ganz oder teil­wei­se erst bei der Über­ga­be der nächs­ten Dro­gen­lie­fe­rung bezahlt wird, zur gleich­ar­ti­gen Ide­al­kon­kur­renz 1.

Dies führt zur Zusam­men­fas­sung die­ser Fäl­le zur Tat­ein­heit.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Mai 2019 – 2 StR 129/​19

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 10.07.2017 – GSSt 4/​17, BGHSt 63, 1, 8; beson­ders für Kom­mis­si­ons­ge­schäf­te BGH, Beschluss vom 22.01.2010 – 2 StR 563/​09, NStZ 2011, 97; Urteil vom 22.08.2012 – 2 StR 530/​11, BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 Kon­kur­ren­zen 13; Urteil vom 21.02.2018 – 2 StR 374/​17; BGH, Beschluss vom 24.07.2018 – 3 StR 88/​17, NStZ-RR 2018, 351; Beschluss vom 13.01.2016 – 4 StR 322/​15, NStZ 2016, 420 f.[]