Ein­bruchs­dieb­stahl – und die Sach­be­schä­di­gung

Geset­zes­ein­heit zwi­schen Dieb­stahl, der mit einem Ein­bruch began­gen wird, und Sach­be­schä­di­gung schei­det zuguns­ten der Klar­stel­lungs­funk­ti­on von Tat­ein­heit aus, wenn die Sach­be­schä­di­gung bei kon­kre­ter Betrach­tung von dem regel­mä­ßi­gen Ablauf eines Ein­bruch­dieb­stahls oder Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls abweicht, von einem eigen­stän­di­gen Unrechts­ge­halt geprägt ist und sich nicht als typi­sche Begleit­tat erweist 1.

Ein­bruchs­dieb­stahl – und die Sach­be­schä­di­gung

Dies wird ins­be­son­de­re dann ange­nom­men, wenn der Scha­den durch Sach­be­schä­di­gung über den­je­ni­gen durch Dieb­stahl deut­lich hin­aus­geht 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Juni 2017 – 2 StR 14/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 07.08.2001 – 1 StR 470/​00, NJW 2002, 150, 151[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 21.08.2013 – 1 StR 332/​13, NStZ 2014, 40[]