Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln – und ihre Bezeich­nung im Straf­ur­teil

Im Rah­men der Ein­zie­hungs­ent­schei­dung ist zu beach­ten, dass nach stän­di­ger Recht­spre­chung ein­zu­zie­hen­de Gegen­stän­de so genau ange­ge­ben wer­den müs­sen, dass bei allen Betei­lig­ten und den Voll­stre­ckungs­or­ga­nen Klar­heit über den Umfang der Ein­zie­hung besteht.

Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln – und ihre Bezeich­nung im Straf­ur­teil

Bei der Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln gehört dazu auch die Anga­be von Art und Men­ge des ein­zu­zie­hen­den Rausch­gifts 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 21. März 2018 – 2 StR 408/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 05.12 1991 – 1 StR 719/​91, BGHR BtMG § 33 Bezie­hungs­ge­gen­stand 2[]