Ein­zie­hung – und die Bezeich­nung der ein­zu­zie­hen­den Gegen­stän­de

Die ein­zu­zie­hen­den Gegen­stän­de sind im Urteils­te­nor kon­kret zu bezeich­nen, um Klar­heit über den Umfang der Ein­zie­hung für die Betei­lig­ten und die Voll­stre­ckungs­be­hör­de zu schaf­fen und um die ord­nungs­ge­mä­ße Voll­stre­ckung zu ermög­li­chen [1].

Ein­zie­hung – und die Bezeich­nung der ein­zu­zie­hen­den Gegen­stän­de

Dem genügt ein Urteils­te­nor nicht, der ledig­lich auf die Num­mern der Asser­va­ten­lis­te ver­weist, nicht aber die ein­zu­zie­hen­den Gegen­stän­de selbst bezeich­net.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 9. Febru­ar 2017 – 1 StR 490/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 15.06.2016 – 1 StR 72/​16, NStZ-RR 2016, 313 [314] mwN[]