Ein­zie­hung der Die­bes­beu­te – und die unbe­kann­ten Mit­tä­ter

Dass die Ange­klag­ten nur als Gesamt­schuld­ner mit ihren teils bekann­ten, teils unbe­kann­ten Mit­tä­tern haf­ten, bedarf auch nach neu­em Recht der Kenn­zeich­nung im Tenor1.

Ein­zie­hung der Die­bes­beu­te – und die unbe­kann­ten Mit­tä­ter

Damit wird ermög­licht, dass den Betei­lig­ten das aus der Tat Erlang­te ent­zo­gen wird, aber zugleich ver­hin­dert, dass dies mehr­fach erfolgt2.

Für den Aus­spruch über die gesamt­schuld­ne­ri­sche Haf­tung ist die Anga­be eines Namens des jewei­li­gen wei­te­ren Gesamt­schuld­ners nicht erfor­der­lich3.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 18. Juli 2018 – 2 StR 245/​18

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 07.06.2018 – 4 StR 63/​18 16 mwN []
  2. BGH, Urtei­le vom 24.05.2018 – 5 StR 623 und 624/​17 mwN, NStZ-RR 2018, 240; und vom 07.06.2018 – 4 StR 63/​18 16 []
  3. BGH, Beschluss vom 27.08.2013 – 4 StR 280/​13; BGH, Beschluss vom 20.02.2018 – 2 StR 12/​18; BGH, Urteil vom 25.04.2018 – 2 StR 14/​18; Urteil vom 07.06.2018 – 4 StR 63/​18 16 []