Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln

Sind Gegen­stän­de ein­zu­zie­hen, so ist es grund­sätz­lich erfor­der­lich, sie in der Urteils­for­mel kon­kret so zu bezeich­nen, dass für die Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten und die Voll­stre­ckungs­be­hör­de Klar­heit über den Umfang der Ein­zie­hung geschaf­fen ist.

Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln

Hier­zu gehört im Fal­le der Ein­zie­hung von Betäu­bungs­mit­teln auch die Anga­be von Art und Men­ge des ein­zu­zie­hen­den Rausch­gifts, die sich aus dem Urteils­te­nor erge­ben muss [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 1. Juni 2016 – 2 StR 355/​15

  1. BGH, Beschluss vom 20.06.2007 – 1 StR 251/​07[]