Ein­zie­hung von Dro­gen

Der Aus­spruch über die Anord­nung einer (hier: auf § 33 Abs. 2 BtMG gestütz­ten) Ein­zie­hung hat die ein­zu­zie­hen­den Gegen­stän­de so genau zu kenn­zeich­nen, dass bei allen Betei­lig­ten und der Voll­stre­ckungs­be­hör­de Klar­heit über den Umfang der Ein­zie­hung besteht.

Ein­zie­hung von Dro­gen

Im Fal­le von Betäu­bungs­mit­teln gehört dazu die Anga­be von Art und Men­ge des ein­zu­zie­hen­den Rausch­gifts, die sich aus dem Urteils­te­nor erge­ben muss 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. April 2019 – 2 StR 114/​19

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 24.07.2018 – 3 StR 236/​15 10; BGH, Beschluss vom 05.11.2014 – 2 StR 418/​14; BGH, Beschlüs­se vom 23.11.2010 – 3 StR 393/​10; vom 05.12 1991 – 1 StR 719/​91, BGHR BtMG § 33 Bezie­hungs­ge­gen­stand 2[]
  2. AG Ful­da, Beschluss vom 04.07.2019 – 88 XIV 312/​19 L, 88 XIV 313/​19 L[]