Gegen­vor­stel­lung gegen Revi­si­ons­ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs

Die Gegen­vor­stel­lung ist als Rechts­be­helf gegen Revi­si­ons­ent­schei­dun­gen gemäß § 349 Abs. 2 StPO nicht statt­haft, weil die­se grund­sätz­lich weder auf­ge­ho­ben noch abge­än­dert oder ergänzt wer­den kön­nen 1.

Gegen­vor­stel­lung gegen Revi­si­ons­ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs

Soll­te mit dem Schrei­ben auch eine erneu­te Anhö­rungs­rü­ge gegen den Beschluss des Bun­des­ge­richts­hofs, mit dem die ers­te Anhö­rungs­rü­ge zurück­ge­wie­sen wur­de, erho­ben sein, wäre der Antrag auch unstatt­haft 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. Juli 2017 – 1 StR 627/​16

  1. st. Rspr.; vgl. BGH, Beschlüs­se vom 30.04.2014 – 2 StR 391/​13; und vom 25.06.2013 – 1 StR 137/​13[]
  2. vgl. u.a. BVerfG, Beschluss vom 26.04.2011 – 2 BvR 597/​11 mwN; BGH, Beschluss vom 05.12 2011 – 1 StR 399/​11[]