Gericht­li­che Ent­schei­dung über die dem Gefan­ge­nen ange­bo­te­ne Betreu­ung

Eine gericht­li­che Ent­schei­dung über die dem Gefan­ge­nen ange­bo­te­ne Betreu­ung ist – auch bei am 01.06.2013 bereits voll­zo­ge­ner Frei­heits­stra­fe – von Amts wegen (§ 119a Abs. 1, Abs. 3 StVoll­zG) nicht vor dem 01.06.2015 zu tref­fen

Gericht­li­che Ent­schei­dung über die dem Gefan­ge­nen ange­bo­te­ne Betreu­ung

.Stellt die Voll­zugs­be­hör­de einen Antrag auf gericht­li­che Ent­schei­dung (§ 119a Abs. 2 Stoll­zG), hat sie klar­zu­stel­len, ob die dem Gefan­ge­nen im zurück­lie­gen­den Zeit­raum ange­bo­te­ne Betreu­ung (§ 119a Abs. 2 Satz 1 StVoll­zG – retro­gra­de Prü­fung) oder die nach der Voll­zugs­pla­nung für die Zukunft vor­ge­se­he­ne Betreu­ung (§ 119a Abs. 2 Satz 2 StVoll­zG – ante­ro­gra­de Pür­fung) zur Über­prü­fung gestellt wird.

Zu den inhalt­li­chen Anfor­de­run­gen, denen ein Antrag nach § 119a Abs. 2 StVoll­zG genü­gen muss, gehö­ren eine schlüs­si­ge und aus sich her­aus ver­ständ­li­che Dar­stel­lung des Prü­fungs­ge­gen­stan­des, ins­be­son­de­re der Behand­lungs­in­di­ka­ti­on ein­schließ­lich des Ergeb­nis­ses der Behand­lungs­un­ter­su­chung, der im zurück­lie­gen­den Zeit­raum ange­bo­te­nen bzw. für die Zukunft geplan­ten Betreu­ungs­maß­nah­men unter Mit­tei­lung des Inhalts der den Prü­fungs­zeit­raum betref­fen­den Voll­zugs­plä­ne sowie ggf. von Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven.

In der gericht­li­chen Ent­schei­dung muss der Sach- und Streit­stand sei­nem wesent­li­chen Inhalt nach gedrängt dar­ge­stellt wer­den, ohne dass die Mög­lich­keit der Bezug­nah­me auf bei den Akten befind­li­che Schrift­stü­cke besteht. Dabei hat das Gericht unmiss­ver­ständ­lich klar­zu­stel­len, von wel­chen Fest­stel­lun­gen es aus­ge­gan­gen ist bzw. wel­chen Vor­trag der Betei­lig­ten es war­um für erheb­lich und zutref­fend erach­tet hat. Außer­dem hat es sich jeden­falls mit den Punk­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, die auch in einem Antrag der Voll­zugs­be­hör­de zu the­ma­ti­sie­ren sind.

Frist für die von Amts wegen zu tref­fen­den Betreu­ungs­ent­schei­dun­gen[↑]

Nach § 119a Abs. 3 Satz 1 StVoll­zG sind die vom Gericht von Amts wegen zu tref­fen­den Ent­schei­dun­gen nach § 119a Abs. 1 StVoll­zG grund­sätz­lich alle zwei Jah­re zu tref­fen, wobei Art. 316f Abs. 3 Satz 2 EGStGB zusätz­lich bestimmt, dass die­se Frist bei – wie im vor­lie­gen­den Fall – bereits voll­zo­ge­ner Frei­heits­stra­fe am 01.06.2013 (mit dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes zur bun­des­recht­li­chen Umset­zung des Anstands­ge­bots im Recht der Siche­rungs­ver­wah­rung, durch das die Vor­schrift des § 119a in das Straf­voll­zugs­ge­setz ein­ge­fügt wur­de) zu lau­fen begann. Danach wird nach dem Gesetz eine Ent­schei­dung gemäß § 119a Abs. 1, Abs. 3 Satz 1 StVoll­zG erst nach dem 01.06.2015 zu tref­fen sein. Wie sich ins­be­son­de­re der Vor­schrift des § 119a Abs. 2 Satz 2, 2. Halb­satz StVoll­zG ent­neh­men lässt, kann die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer davor nur auf Antrag der Voll­zugs­be­hör­de tätig wer­den.

Retro­gra­de Prü­fung[↑]

§ 119a Abs. 2 StVoll­zG ermög­licht es der Voll­zugs­be­hör­de, die Betreu­ung des Gefan­ge­nen i.S.d. § 66c Abs. 2 StGB in unter­schied­li­chem Umfang einer gericht­li­chen Über­prü­fung unter­zie­hen zu las­sen, wodurch der Gegen­stand des gericht­li­chen Ver­fah­rens bestimmt wird. Nach § 119a Abs. 2 Satz 1 StVoll­zG kann sie sich dar­auf beschrän­ken, den zurück­lie­gen­den Zeit­raum dar­auf über­prü­fen zu las­sen, ob die dem Gefan­ge­nen ange­bo­te­ne Betreu­ung den Anfor­de­run­gen des § 66c Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 StGB ent­spro­chen hat (retro­gra­de Prü­fung). Ande­rer­seits kann die Voll­zugs­be­hör­de nach § 119a Abs. 2 Satz 2 ihre die Zukunft betref­fen­de Voll­zugs­pla­nung im Hin­blick auf die Betreu­ung des Gefan­ge­nen i.S.d. § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB zur gericht­li­chen Prü­fung stel­len (ante­ro­gra­de Prü­fung), wobei das Gericht dann aller­dings durch § 119a Abs. 2 Satz 2 Halb­satz 2 StVoll­zG gehal­ten ist, auch den vor der Antrag­stel­lung lie­gen­den Zeit­raum in die Prü­fung mit ein­zu­be­zie­hen. Da im gericht­li­chen Ver­fah­ren nach dem Straf­voll­zugs­ge­setz der Ver­fü­gungs­grund­satz gilt, wonach das Antrags­vor­brin­gen den Streit­ge­gen­stand mit bin­den­der Wir­kung für das Gericht und die ande­ren Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten bestimmt 1, ist die Voll­zugs­be­hör­de dem­entspre­chend gehal­ten, im Antrag klar her­aus­zu­stel­len, wel­chen der bei­den nach dem Gesetz offen­ste­hen­den Wege sie beschrei­ten will.

Mit einem Antrag nach § 119a Abs. 2 Satz 1 StVoll­zG wird die zeit­lich vor der Antrag­stel­lung ange­bo­te­ne Betreu­ung des Gefan­ge­nen i.S.d. § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB zur gericht­li­chen Über­prü­fung gestellt. Um die­se zu ermög­li­chen, bedarf es in der Antrags­schrift einer schlüs­si­gen und aus sich her­aus ver­ständ­li­chen Dar­stel­lung des Prü­fungs­ge­gen­stan­des. Dies schließt nicht aus, dass wegen der Ein­zel­hei­ten auf ande­re – der Antrags­schrift aller­dings bei­zu­fü­gen­de – schrift­li­che Unter­la­gen Bezug genom­men wer­den kann. Inhalt­lich sind zunächst die Betreu­ungs­maß­nah­men dar­zu­stel­len, die dem betrof­fe­nen Gefan­ge­nen im jewei­li­gen Prü­fungs­zeit­raum, des­sen frü­hes­ter Beginn nach der gesetz­li­chen Bestim­mung in Art. 316f Abs. 3 EGStGB der 01.06.2013 sein kann 2, tat­säch­lich ange­bo­ten wur­den. Um dem Gericht die Prü­fung zu ermög­li­chen, ob die­se Betreu­ung indi­vi­du­ell, inten­siv sowie geeig­net war, die Mit­wir­kungs­be­reit­schaft des Gefan­ge­nen zu wecken und zu för­dern (§ 66c Abs. 1 Nr. 1 lit. a StGB), ist dar­über hin­aus auch die Behand­lungs­in­di­ka­ti­on dar­zu­stel­len und zu erläu­tern. Zu einer nach­voll­zieh­ba­ren Dar­stel­lung des Stö­rungs­bil­des oder der Defi­zi­te, denen mit den Betreu­ungs­maß­nah­men i.S.d. § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB begeg­net wer­den soll, gehört dabei die Wie­der­ga­be des Ergeb­nis­ses der umfas­sen­den Behand­lungs­un­ter­su­chung und der den Über­prü­fungs­zeit­raum betref­fen­den Voll­zugs­plä­ne, die nach § 66c Abs. 1 Nr. 1 StGB die Grund­la­ge der Betreu­ung sind. Dabei wird regel­mä­ßig ein Ein­ge­hen auf den Wer­de­gang des Gefan­ge­nen ein­schließ­lich der Anlass­ver­ur­tei­lung und des Voll­zugs­ver­laufs ins­ge­samt gebo­ten sein, soweit dies für die Behand­lungs­in­di­ka­ti­on und die the­ra­peu­ti­sche Pla­nung von Bedeu­tung ist. Soweit nach der Behand­lungs­un­ter­su­chung und den Voll­zugs­plä­nen indi­zier­te Betreu­ungs­maß­nah­men nicht ange­bo­ten wur­den oder ange­bo­te­ne Betreu­ungs­maß­nah­men nicht umge­setzt wer­den konn­ten, sind die Grün­de hier­für dif­fe­ren­ziert zu erläu­tern. Eben­so ist in die­sem Fall dar­zu­le­gen, ob ande­re – sei­en es auch weni­ger erfolg­ver­spre­chen­de – Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven geprüft wur­den 3. Schließ­lich bedarf es gemäß § 119a Abs. 2 Satz 1 StVoll­zG einer Erläu­te­rung des berech­tig­ten Inter­es­ses an der bean­trag­ten Fest­stel­lung, wor­un­ter jedes nach dem kon­kre­ten Sach- und Ver­fah­rens­stand anzu behörd­li­che Inter­es­se zu ver­ste­hen ist, sich vor der nächs­ten von Amts wegen durch­zu­füh­ren­den Über­prü­fung der Recht­mä­ßig­keit der ange­bo­te­nen Betreu­ung zu ver­si­chern, und das sich ins­be­son­de­re aus einem qua­li­fi­zier­ten Bestrei­ten der Rechts­mä­ßig­keit der Betreu­ung durch den Gefan­ge­nen erge­ben kann 4.

Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ver­tritt im Übri­gen die Auf­fas­sung, dass auch im Rah­men der von Amts wegen vor­zu­neh­men­den Prü­fung nach § 119a Abs. 1 und 3 StVoll­zG die Akten mit einer Stel­lung­nah­me der Voll­zugs­be­hör­de vor­zu­le­gen sind, die den vor­ste­hen­den Anfor­de­run­gen genügt.

Ante­ro­gra­de Prü­fung[↑]

An den Antrag auf ante­ro­gra­de Prü­fung nach § 119a Abs. 2 Satz 2 StVoll­zG sind fol­gen­de Anfor­de­run­gen zu stel­len:

Mit dem Antrag müs­sen das Ergeb­nis der Behand­lungs­un­ter­su­chung und ins­be­son­de­re der aktu­el­le Voll­zugs­plan, der hin­sicht­lich der Maß­nah­men nach § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB zur Prü­fung gestellt wird, als die Grund­la­gen der Voll­zugs­pla­nung (vgl. auch § 5 Abs. 1 JVoll­z­GB BW III) mit­ge­teilt wer­den.

Der Voll­zugs­plan als zen­tra­les Ele­ment eines am Reso­zia­li­sie­rungs­ziel aus­ge­rich­te­ten Voll­zu­ges muss dabei gewis­sen Min­dest­an­for­de­run­gen genü­gen. Da er der Kon­kre­ti­sie­rung des Voll­zugs­ziels im Hin­blick auf den ein­zel­nen Gefan­ge­nen dient und mit rich­tungs­wei­sen­den Grund­ent­schei­dun­gen ins­be­son­de­re auch zum Behand­lungs­ab­lauf einen Ori­en­tie­rungs­rah­men für den Gefan­ge­nen und die Voll­zugs­be­diens­te­ten bil­den soll, darf er sich nicht auf eine blo­ße Wie­der­ho­lung der in § 5 Abs. 2 JVoll­z­GB BW III auf­ge­führ­ten Min­destan­ga­ben beschrän­ken, son­dern muss auf die Ent­wick­lung des Gefan­ge­nen und die in Betracht kom­men­den Behand­lungs­an­sät­ze in zurei­chen­der, Ori­en­tie­rung ermög­li­chen­der Wei­se ein­ge­hen und wenigs­tens in gro­ben Zügen die tra­gen­den Grün­de dar­stel­len, die die Voll­zugs­be­hör­de zu ihren jewei­li­gen Ent­schei­dun­gen bewo­gen haben 5. Bezüg­lich der Dar­stel­lung der vor­ge­se­he­nen Betreu­ung i.S.d. § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB gel­ten dabei beson­de­re Anfor­de­run­gen. Hier­zu gehört eine Dar­stel­lung der Behand­lungs­in­di­ka­ti­on und der danach indi­zier­ten Behand­lungs­maß­nah­men, die inhalt­lich den vor­ste­hend unter aa. dar­ge­leg­ten Anfor­de­run­gen ent­spricht.

Erweist sich der Voll­zugs­plan als man­gel­haft, weil er die­sen Dar­le­gungs­an­for­de­run­gen hin­sicht­lich der Betreu­ung i.S.d. § 66c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB nicht genügt, fehlt es an einer ele­men­ta­ren Vor­aus­set­zung der Behand­lungs­pla­nung, so dass in die­sem Fall die bean­trag­te Fest­stel­lung nach § 119 Abs. 2 Satz 2 Halb­satz 1 StVoll­zG nicht getrof­fen wer­den kann.

Soweit der Antrag wegen einer "wesent­li­chen Ände­rung des Voll­zugs­plans" gestellt wird (§ 119a Abs. 2 Satz 2 1. Halb­satz 2. Alt. StVoll­zG), bedarf es, um der Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer die Prü­fung die­ser zusätz­li­chen Sach­ent­schei­dungs­vor­aus­set­zung zu ermög­li­chen, zudem einer Dar­le­gung, wor­in nach der Auf­fas­sung der Voll­zugs­be­hör­de die wesent­li­che Ände­rung liegt, und der Vor­la­ge des vor der Ände­rung gel­ten­den Voll­zugs­plans.

Im Hin­blick auf die in § 119a Abs. 2 Satz 2 Halb­satz 2 StVoll­zG gesetz­lich ange­ord­ne­te Erwei­te­rung der gericht­li­chen Prü­fungs­pflicht muss der Antrag zudem auch die vor­ste­hend dar­ge­leg­ten Anga­ben zum zurück­lie­gen­den Zeit­raum ent­hal­ten.

Anfor­de­rung an die gericht­li­che Ent­schei­dung nach § 119a StVoll­zG[↑]

Unbe­scha­det des Feh­lens der Vor­aus­set­zun­gen für eine Sach­ent­schei­dung gibt der ange­foch­te­ne Beschluss dem Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he Ver­an­las­sung, die Anfor­de­run­gen, denen die gericht­li­che Ent­schei­dung nach § 119a StVoll­zG genü­gen muss, zu ver­deut­li­chen.

Nach der gesetz­li­chen Vor­ga­be in §§ 115 Abs. 1 Satz 2, 119a Abs. 6 Satz 3 StVoll­zG ist im gericht­li­chen Beschluss der Sach- und Streit­stand sei­nem wesent­li­chen Inhalt nach gedrängt dar­zu­stel­len. Dabei ist zu beach­ten, dass die Vor­schrift des § 115 Abs. 1 Satz 3 StVoll­zG in die Ver­wei­sung in § 119a Abs. 6 Satz 3 StVoll­zG nicht auf­ge­nom­men wur­de, so dass eine Bezug­nah­me auf bei den Akten befind­li­che Schrift­stü­cke nicht statt­haft ist 6. Zu den Dar­le­gungs­pflich­ten gehört ins­be­son­de­re, dass die Grün­de, die für die rich­ter­li­che Über­zeu­gungs­bil­dung zum Sach­ver­halt und für des­sen recht­li­che Beur­tei­lung im Ein­zel­nen maß­ge­bend gewe­sen sind 7, in einer Wei­se wie­der­ge­ge­ben wer­den, die vom Leser ohne auf­wän­di­ge eige­ne Bemü­hun­gen nach­voll­zo­gen wer­den kann 8. Dem­ge­mäß muss unmiss­ver­ständ­lich klar­ge­stellt wer­den, von wel­chen Fest­stel­lun­gen das Gericht bei sei­ner Ent­schei­dung aus­ge­gan­gen ist; ggf. ist her­aus­zu­ar­bei­ten, wel­chen Vor­trag der Betei­lig­ten und war­um die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer für erheb­lich und zutref­fend gehal­ten hat 9. Bezugs­punkt der zu tref­fen­den Fest­stel­lun­gen ist dabei der durch den Antrag bestimm­te Streit­ge­gen­stand, so dass sich die Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer jeden­falls mit den Punk­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen hat, die nach dem Vor­ste­hen­den auch im Antrag der Voll­zugs­be­hör­de zu the­ma­ti­sie­ren sind.

Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he, Beschluss vom 4. Sep­tem­ber 2014 – 1 Ws 91/​14

  1. OLG Ham­burg, Beschluss vom 21.09.2007 – 3 Vollz (Ws) 56/​07, bei juris; OLG Koblenz, Beschluss vom 19.11.2007 – 1 Ws 501/​07, bei juris; OLG Nürn­berg OLGSt StVoll­zG § 115 Nr. 8; Kamann/​Spaniol in Feest/​Lesting, StVoll­zG, 6. Aufl.2012, § 115 Rn. 2; Lau­ben­thal in Schwind/​Böhm/​Jehle/​Laubenthal, StVoll­zG, 6. Aufl.2013, § 115 Rn. 1[]
  2. vgl. auch OLG Frank­furt NStZ-RR 2013, 359[]
  3. vgl. dazu OLG Karls­ru­he, StV 2004, 555[]
  4. vgl. amt­li­che Begrün­dung zum Ent­wurf des Geset­zes zur bun­des­recht­li­chen Umset­zung des Abstands­ge­bo­tes im Recht der Siche­rungs­ver­wah­rung BT-Drs. 17/​9874 S. 28[]
  5. BVerfG Stra­Fo 2006, 512; Ober­lan­des­ge­richt a.a.O.; Wisch­ka in Schwind/​Böhm/​Jehle/​Laubenthal a.a.O., § 7 Rn. 7; Feest/​Straube in Feest/​Lesting a.a.O., § 7 Rn. 2 und 14, jeweils zur inhalt­lich gleich­lau­ten­den Vor­gän­ger­vor­schrift des § 7 StVoll­zG[]
  6. vgl. BT-Drs. 17/​9874 S. 29[]
  7. OLG Cel­le NStZ-RR 2005, 356; vgl. auch BVerw­GE 22, 218[]
  8. vgl. BGH Stra­Fo 2011, 358[]
  9. OLG Frank­furt a.a.O.; OLG Ham­burg Stra­Fo 2005, 346; OLG Nürn­berg ZfStrVo 2006, 122; Kamann/​Spaniol a.a.O., § 115 Rn. 80; Lau­ben­thal a.a.O., § 115 Rn. 13[]