Gesamt­stra­fe – und die bereits bezahl­te ein­be­zo­ge­ne Geld­stra­fe

Die Anrech­nung von Zah­lun­gen auf die ein­be­zo­ge­ne Geld­stra­fe erfolgt kraft Geset­zes (§ 51 Abs. 2, 4 Satz 1 StGB).

Gesamt­stra­fe – und die bereits bezahl­te ein­be­zo­ge­ne Geld­stra­fe

Für ein Ermes­sen des Gerichts ist – anders als bei Anrech­nung der Unter­su­chungs­haft (§ 51 Abs. 1 Satz 2 StGB) – kein Raum 1.

Die Berech­nung erfolgt im Rah­men der Straf­voll­stre­ckung, nicht aber durch das Tat­ge­richt 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. Novem­ber 2015 – 4 StR 378/​15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 25.01.1967 – 2 StR 424/​66, BGHSt 21, 186, 187[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 23.04.2014 – 5 StR 166/​14[]