Gewerbs­mä­ßi­ger Betrug – durch den GmbH-Geschäfts­füh­rer

Gewerbs­mä­ßig han­delt, wer sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine nicht nur vor­über­ge­hen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­gem Umfang und eini­ger Dau­er ver­schaf­fen will 1.

Gewerbs­mä­ßi­ger Betrug – durch den GmbH-Geschäfts­füh­rer

Gewerbs­mä­ßig han­delt, wer sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine nicht nur vor­über­ge­hen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­gem Umfang und eini­ger Dau­er ver­schaf­fen will 1.

Sofern der Ange­klag­te als Geschäfts­füh­rer der GmbH gehan­delt haben soll­te, läge Gewerbs­mä­ßig­keit nur vor, wenn die betrü­ge­risch erlang­ten Betriebs­ein­nah­men dem Ange­klag­ten mit­tel­bar – etwa über das Gehalt oder Betei­li­gung an Betriebs­ge­win­nen – zuflie­ßen soll­ten 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Okto­ber 2019 – 4 StR 37/​19

  1. st. Rspr.; BGH, Beschlüs­se vom 19.12 2007 – 5 StR 543/​07; vom 01.06.2015 – 4 StR 21/​15 Rn. 11 f.; jeweils mwN[][]
  2. BGH, Urteil vom 01.07.1998 – 1 StR 246/​98, NStZ 1998, 622, 623; SternbergLieben/​Bosch in Schönke/​Schröder, StGB, 30. Aufl., Vor­bem. §§ 52 ff. Rn. 95[]
  3. vgl. BGH, Urteil vom 18.09.1997 – 5 StR 331/​97, NStZ 1998,…

    Urteilsgründe - und die Darstellung des strafbaren VerhaltensUrteils­grün­de – und die Dar­stel­lung des straf­ba­ren Ver­hal­tens Zur Abfas­sung von Urteils­grün­den hat der Bun­des­ge­richts­hof bereits viel­fach ent­schie­den ((vgl. etwa BGH, Beschluss vom 30.05.2018 – 3 StR 486/​17[]