Gewerbsmäßiger Betrug – als mittelbare Einnahmequelle

Gewerbsmäßig handelt, wer sich aus wiederholter Tatbegehung eine nicht nur vorübergehende, nicht ganz unerhebliche Einnahmequelle verschaffen will1.

Gewerbsmäßiger Betrug – als mittelbare Einnahmequelle

Es genügt insoweit, dass die Taten mittelbar als Einnahmequelle dienen2.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 29. November 2016 – 3 StR 291/16

  1. st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschluss vom 23.07.2015 – 3 StR 518/14, NStZ-RR 2015, 341, 343 mwN[]
  2. BGH, Urteile vom 24.02.1983 – 4 StR 660/82, bei Holtz MDR 1983, 621, 622; vom 01.07.1998 – 1 StR 246/98, NStZ 1998, 622, 623; Beschluss vom 17.09.1999 – 2 StR 301/99, BGHR StGB § 335 Abs. 2 Nr. 3 Gewerbsmäßig 1; Urteil vom 21.06.2007 – 5 StR 532/06 27[]