Gewerbs­mä­ßi­ger Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl

Der sich aus dem gewerbs­mä­ßi­gen Han­deln des Ange­klag­ten erge­ben­de Erschwe­rungs­grund des § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB tritt hin­ter den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB zurück 1.

Gewerbs­mä­ßi­ger Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl

Die straf­schär­fen­de Berück­sich­ti­gung der gewerbs­mä­ßi­gen Tat­be­ge­hung ist aus Rechts­grün­den gleich­wohl nicht zu bean­stan­den, weil das gestei­ger­te Unrecht eines Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls in kei­nem inne­ren Zusam­men­hang mit dem eben­falls gestei­ger­ten Unrecht des gewerbs­mä­ßi­gen Dieb­stahls steht 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Juni 2017 – 3 StR 494/​16

  1. vgl. dazu BGH, Beschlüs­se vom 03.04.1970 – 2 StR 419/​69, NJW 1970, 1279, 1280, inso­weit in BGHSt 23, 239 nicht ver­öf­fent­licht; vom 10.10.1984 – 2 StR 470/​84, BGHSt 33, 50, 53; Urteil vom 11.03.2003 – 1 StR 507/​02, NStZ-RR 2003, 186, 188[]
  2. vgl. dazu BGH, Urteil vom 11.03.2003 – 1 StR 507/​02, NStZ-RR 2003, 186, 188 f.[]