Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ter

Das Land Nord­rhein-West­fa­len rich­tet zum Jah­res­wech­sel das Amt eines "Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ten des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len" ein und schafft gleich­zei­tig den bis­he­ri­gen Ombuds­man­nes für den Jus­tiz­voll­zug ab.

Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ter

Wäh­rend dem Ombuds­mann bis­her die "Rol­le eines Ver­mitt­lers in Ein­zel­an­ge­le­gen­hei­ten" oblag, soll sich der Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­te künf­tig zwar auch noch Ein­zel­fäl­len, dar­über hin­aus aber vor­wie­gend dem Jus­tiz­voll­zug "in sei­ner Gesamt­heit" wid­men. So wird es zen­tra­le Auf­ga­be des Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ten sein, kon­ti­nu­ier­lich eine Ana­ly­se der orga­ni­sa­to­risch-struk­tu­rel­len Bedin­gun­gen des Jus­tiz­voll­zugs vor­zu­neh­men und auf die­ser Grund­la­ge Emp­feh­lun­gen zu erar­bei­ten.

Die Unab­hän­gig­keit des Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ten und sei­ne Befug­nis­se sind im Sta­tut des Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ten fest­ge­schrie­ben. Der Beauf­trag­te soll die Ergeb­nis­se sei­ner Arbeit jähr­lich in einem Tätig­keits­be­richt zusam­men­fas­sen.