Kin­der­por­no­gra­phi­sche Schrif­ten – und das Gesäß der Toch­ter

Die Anfer­ti­gung von Bild­da­tei­en der eige­nen Töch­ter in teil­wei­se unbe­klei­de­tem Zustand unter sexu­ell auf­rei­zen­der Wie­der­ga­be des nack­ten Gesä­ßes erfüllt den Tat­be­stand des § 184b Abs. 3 StGB.

Kin­der­por­no­gra­phi­sche Schrif­ten – und das Gesäß der Toch­ter

Nach die­ser Vor­schrift ist zum einen straf­bar, wer es unter­nimmt, sich den Besitz der­ar­ti­ger Schrif­ten zu ver­schaf­fen, wodurch auch die Her­stel­lung zum Eigen­ge­brauch erfasst wird 1, zum ande­ren, wer eine sol­che Schrift besitzt, wobei die­se Tat­mo­da­li­tät ersicht­lich als Auf­fang­tat­be­stand aus­ge­stal­tet ist 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. März 2017 – 4 StR 22/​17

  1. Münch­Komm-StG­B/­Hörn­le, 3. Aufl., § 184b Rn. 35[]
  2. Hörn­le aaO, Rn. 40 mwN[]