Kos­ten­fest­set­zung – und der Streit ums zustän­di­ge Gericht

Die Zustän­dig­keit des Rechts­pfle­gers zur Kos­ten­fest­set­zung nach § 464b StPO, §§ 103 ff. ZPO, § 3 Nr. 3, § 21 Abs. 1 Nr. 1 RPflG erstreckt sich nicht auf Anträ­ge auf Bestim­mung des zustän­di­gen Gerichts nach § 14 StPO 1.

Kos­ten­fest­set­zung – und der Streit ums zustän­di­ge Gericht

Nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 RPflG hat der Rechts­pfle­ger ihm über­tra­ge­ne Geschäf­te dem Rich­ter vor­zu­le­gen, wenn sich bei der Bear­bei­tung der Sache recht­li­che Schwie­rig­kei­ten erge­ben. Die in § 9 RPflG gewähr­leis­te­te Selb­stän­dig­keit des Rechts­pfle­gers steht von vorn­her­ein unter die­sem Vor­be­halt 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Novem­ber 2018 – 2 ARs 314/​18

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 30.05.1990 – 2 ARs 163/​90, BGH bei Miebach/​Kusch, NStZ 1991, 27[]
  2. vgl. Bun­des­ge­richts­hof, aaO, mwN[]