Leivtec-Geschwin­dig­keits­mes­sung

Die Tat­sa­che, dass bei einem bis­her als „stan­dar­dier­tes Mess­ver­fah­ren“ der Geschwin­dig­keit aner­kann­tem Mess­ver­fah­ren ein beson­de­rer Mess­auf­bau unzu­tref­fen­de Mess­ergeb­nis­se lie­fert, spricht nicht gegen die Annah­me eines soge­nann­ten stan­dar­di­sier­ten Mess­ver­fah­rens, wenn bei glei­chem Ver­suchs­auf­bau stets glei­che Mess­ergeb­nis­se erzielt werden.

Leivtec-Geschwin­dig­keits­mes­sung

Bei dem Mess­ver­fah­ren mit dem Gerät Leivtec XV3 han­delt es sich um ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren auch unter Berück­sich­ti­gung des Abschluss­be­richts der Über­prü­fun­gen durch die Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­sche Bun­des­an­stalt vom 09.06.2021.

Der Bun­des­ge­richts­hof hat im Beschluss vom 30.10.19971 zu den Anfor­de­run­gen an ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren aus­ge­führt: „Ergän­zend weist der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin, dass der in der Ent­schei­dung vom 19.08.1993 ver­wen­de­te Begriff „stan­dar­di­sier­tes (Mess-) Ver­fah­ren”2 nicht bedeu­tet, dass die Mes­sung in einem voll auto­ma­ti­sier­ten, mensch­li­che Hand­ha­bungs­feh­ler prak­tisch aus­schlie­ßen­den Ver­fah­ren statt­fin­den muß. Viel­mehr ist hier­un­ter ein durch Nor­men ver­ein­heit­lich­tes (tech­ni­sches) Ver­fah­ren zu ver­ste­hen, bei dem die Bedin­gun­gen sei­ner Anwend­bar­keit und sein Ablauf so fest­ge­legt sind, dass unter glei­chen Vor­aus­set­zun­gen glei­che Ergeb­nis­se zu erwar­ten sind3. Die­sen Anfor­de­run­gen wer­den grund­sätz­lich auch Laser­mess­ver­fah­ren gerecht, bei denen die Geschwin­dig­keits­mes­sung von beson­ders geschul­tem Mess­per­so­nal unter Beach­tung der Betriebs­an­lei­tung des Gerä­te­her­stel­lers und der Zulas­sungs­be­din­gun­gen der Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­schen Bun­des­an­stalt durch­ge­führt wird4.“

Das OLG Saar­brü­cken führ­te im Beschluss vom 19.01.19965, NZV 1996, 207)) zum Begriff des stan­dar­di­sier­ten Mess­ver­fah­rens aus: „Unter einem stan­dar­di­sier­ten Ver­fah­ren ist ein „nach einem genorm­ten Mus­ter ver­ein­heit­lich­tes“ Ver­fah­ren6 zu ver­ste­hen, d.h. ein gene­rell geeig­ne­tes Ver­fah­ren, bei dem die Bedin­gun­gen sei­ner Anwend­bar­keit so fest­ge­legt sind, dass unter glei­chen Vor­aus­set­zun­gen glei­che Ergeb­nis­se zu erwar­ten sind. Die­sen Anfor­de­run­gen wird das in Rede ste­hen­de Ver­fah­ren gerecht. Durch Erlass vom 09.09.1994 hat das Minis­te­ri­um des Innern des Saar­lan­des Ein­satz­richt­li­ni­en für den Betrieb von Laser-Geschwin­dig­keits­mess­ge­rä­ten erlas­sen, die sicher­stel­len, dass die­se Mess­ge­rä­te nur von hier­für beson­ders geschul­ten Beam­ten unter Beach­tung der Betriebs­an­lei­tung des Her­stel­lers sowie der Zulas­sungs­be­din­gun­gen der Phy­si­ka­lisch-Tech­ni­schen Bun­des­an­stalt (PTB) ein­ge­setzt werden.“

Nach den vor­ge­nann­ten Maß­stä­ben han­delt es sich bei den Laser-Mess­ge­rä­ten vom Typ Leivtec XV3 zur Über­zeu­gung des Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richts um ein sol­ches stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren. Das Mess­ver­fah­ren wur­de am 2.07.2009 von der PTB nach umfang­rei­cher Prü­fung für den inner­staat­li­chen Betrieb zuge­las­sen7. Das kon­kre­te Mess­ge­rät wur­de vom Hes­si­schen Eich­amt geeicht und die Eichung war am Tat­tag gültig.

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Gegen die Qua­li­fi­zie­rung der Mess­ge­rä­te vom Typ Leivtec XV3 als stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren spricht zur Über­zeu­gung des Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richts nicht, dass es offen­bar Sach­ver­stän­di­gen und letzt­end­lich auch der PTB gelun­gen ist, unter den o.g. bestimm­ten Bedin­gun­gen und mit anhand von Reflek­to­ren im Innen­raum prä­pa­rier­ten Fahr­zeu­gen Abwei­chun­gen bei den Mess­wer­ten zu errei­chen, die über den zuvor von der PTB über­prüf­ten Tole­ranz­wer­ten lagen. Die­se zusätz­li­chen Ver­suchs­rei­hen spre­chen näm­lich zur Über­zeu­gung des Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richts nicht dage­gen, dass es sich um ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren han­delt. Auch bei sol­chen prä­pa­rier­ten Fahr­zeu­gen ist unter glei­chen Mess­be­din­gun­gen näm­lich mit den glei­chen Mess­ergeb­nis­sen zu rech­nen. Daher ist es nach­voll­zieh­bar, dass die PTB bei ent­spre­chen­dem Ver­suchs­auf­bau die Mess­wert­ab­wei­chun­gen letzt­end­lich nach­stel­len konnte.

Die Tat­sa­che, dass es gelin­gen kann, bei bestimm­ten Ver­suchs­an­ord­nun­gen feh­ler­haf­te Mes­sun­gen zu erzeu­gen, spricht nicht grund­sätz­lich gegen die Ein­ord­nung eines Mess­ver­fah­rens als soge­nann­tes stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren. Es ist näm­lich nach­voll­zieh­bar, dass ein Her­stel­ler bestimm­te Mess­be­din­gun­gen defi­niert, unter denen das von ihm her­ge­stell­te Mess­ge­rät zutref­fen­de Mess­ergeb­nis­se lie­fern soll, so z.B. Anwei­sun­gen in Bezug auf die Auf­stel­lung des Mess­ge­rä­tes, die kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen und ähn­li­ches. Wer­den die ange­ge­be­nen Mess­be­din­gun­gen nicht ein­ge­hal­ten, ist mit feh­ler­haf­ten Mes­sun­gen zu rech­nen, d.h. die Mess­ergeb­nis­se ent­spre­chen nicht der tat­säch­lich gefah­re­nen Geschwin­dig­keit. Es ist offen­kun­dig, dass der Her­stel­ler eines Mess­ge­rä­tes dabei nur die Mess­be­din­gun­gen einer typi­schen Mes­sung im Stra­ßen­ver­kehr defi­niert. Eben­so ist es nach­voll­zieh­bar, dass die PTB das Mess­ge­rät auch nur unter sol­chen, typi­scher­wei­se im Stra­ßen­ver­kehr anzu­tref­fen­den Bedin­gun­gen auf Ver­läss­lich­keit über­prüft. So hat die PTB ihrer Aus­kunft nach vie­le tau­send Ver­suchs­durch­fahr­ten im Rah­men der erst­ma­li­gen Bau­art­prü­fung durch­ge­führt, ohne Mess­wert­ab­wei­chun­gen außer­halb des Tole­ranz­be­rei­ches fest­zu­stel­len. Es ist nach­voll­zieh­bar, dass die PTB damals hier­für offen­bar han­dels­üb­li­che Kraft­fahrt­zeu­ge ein­setz­te, wel­che nicht mit spe­zi­el­len Reflek­to­ren im Innen­raum prä­pa­riert waren.

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Soweit die PTB fest­ge­stellt hat, dass die Fehl­mes­sun­gen nach ihren Fest­stel­lun­gen bis­her nur dann auf­tra­ten, wenn die Mes­sung links in Fahrt­rich­tung erfolg­te, die Mess­stre­cke weni­ger als 12, 2 Meter betrug und das Kenn­zei­chen nicht voll­stän­dig im Mess­feld­rah­men ent­hal­ten war, ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Her­stel­ler künf­tig die Benut­zer des Mess­ge­rä­tes anwei­sen wird, sol­che Mes­sun­gen nicht mehr vor­zu­neh­men, bzw. nicht mehr zu ver­wer­ten. Dem­entspre­chend ist dem Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt auch nicht bekannt, dass die PTB die Bau­art­zu­las­sung für das Mess­ge­rät wider­ru­fen hätte.

Die zu der Fra­ge, ob auch nach Abschluss der Ermitt­lun­gen bei der PTB bezüg­lich der Mess­ge­rä­te vom Typ Leivtec XV3 von einem stan­dar­di­sier­ten Mess­ver­fah­ren aus­zu­ge­hen ist, bis­her – soweit ersicht­lich – ver­öf­fent­lich­ten ober­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­gen8 über­zeu­gen in ihrer Argu­men­ta­ti­on das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt nicht. Bei­de Ober­ge­rich­te gehen davon aus, dass es sich bei dem Mess­ver­fah­ren nicht mehr um ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren han­de­le, weil auf­grund der im Abschluss­be­richt der PTB mit­ge­teil­ten Tat­sa­chen zum Zeit­punkt der Ent­schei­dung über die Rechts­be­schwer­de nicht mehr garan­tiert sei, dass die ermit­tel­ten Mess­wer­te rich­tig sei­en. Schließ­lich sei es auch bei Ein­hal­tung der Bedie­nungs­an­lei­tung zu rele­van­ten Mess­wert­ab­wei­chun­gen gekommen.

Die­se Argu­men­ta­ti­on ver­kennt, dass für die Ein­ord­nung als stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren nicht erheb­lich ist, ob es mit spe­zi­ell prä­pa­rier­ten Fahr­zeu­gen zu Mess­wert­ab­wei­chun­gen kom­men kann. Maß­geb­lich ist viel­mehr, ob das Mess­ver­fah­ren bei glei­chen Mess­be­din­gun­gen auch stets ver­läss­lich glei­che – ggf. unzu­tref­fen­de – Mess­ergeb­nis­se lie­fert. Es sind dem Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt aber kei­ne Erkennt­nis­se bekannt, dass das Mess­ge­rät Leivtec XV3 bei glei­chem Ver­suchs­auf­bau nicht auch stets die glei­chen Mess­ergeb­nis­se lie­fern wür­de. Es sind also kei­ne Fäl­le bekannt, bei denen ein spe­zi­ell prä­pa­rier­tes Fahr­zeug bei mehr­fa­cher Mes­sung mit gleich­blei­ben­der Geschwin­dig­keit und bei glei­chen Mess­um­stän­den unter­schied­li­che Mess­wer­te pro­du­ziert hät­te. Erst dann stün­de fest, dass das Gerät kei­ne ver­läss­li­chen Mess­wer­te lie­fern kann, son­dern sich bei iden­ti­schem Ver­suchs­auf­bau bei mehr­fa­chen Mes­sun­gen belie­bi­ge Mess­wer­te erge­ben. Der Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt geht also davon aus, dass das Mess­ge­rät bei einem spe­zi­ell prä­pa­rier­ten Fahr­zeug bei glei­chen Mess­be­din­gun­gen stets das glei­che Mess­ergeb­nis lie­fert, wel­ches ggf. eben nicht der tat­säch­lich gefah­re­nen Geschwin­dig­keit ent­spricht. Genau die­se Zuver­läs­sig­keit der glei­chen Mess­ergeb­nis­se bei glei­chen Mess­be­din­gun­gen unter­schei­det aber das stan­dar­di­sier­te tech­ni­sche Mess­ver­fah­ren von ande­ren Mess­ver­fah­ren, z.B. der Mes­sung der Geschwin­dig­keit durch Schät­zung eines Poli­zei­be­am­ten oder durch Hin­ter­her­fah­ren. Bei einer Schät­zung durch einen belie­bi­gen Poli­zei­be­am­ten dürf­te nicht davon aus­zu­ge­hen sein, dass jeder Poli­zei­be­am­te die gefah­re­nen Geschwin­dig­kei­ten bei vie­len tau­send Ver­suchs­fahr­ten stets ver­läss­lich gleich ein­schät­zen wird.

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Selbst wenn also ein Mess­ge­rät bei einem prä­pa­rier­ten Fahr­zeug unter den wei­te­ren von der PTB fest­ge­stell­ten Vor­aus­set­zun­gen ein fal­sches Mess­wert­ergeb­nis lie­fert, wel­ches aber für den glei­chen Ver­suchs­auf­bau stets gleich ist, han­delt es sich immer noch um ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren im Sin­ne der o.g. Defi­ni­ti­on des Bundesgerichtshofes.

Das Amts­ge­richt war daher nicht gehal­ten, die Zuver­läs­sig­keit der Mes­sung wei­ter auf­zu­klä­ren, da es sich eben um ein stan­dar­di­sier­tes Mess­ver­fah­ren han­del­te. Der Bun­des­ge­richts­hof hat fest­ge­stellt, dass ein Tatrich­ter nur dann gehal­ten ist, die Zuver­läs­sig­keit von Mes­sun­gen, die mit einem aner­kann­ten und weit­ge­hend stan­dar­di­sier­ten Mess­ver­fah­ren gewon­nen wor­den sind, zu über­prü­fen, wenn kon­kre­te Anhalts­punk­te für Mess­feh­ler bestehen9. Sol­che kon­kre­ten Anhalts­punk­te hat die Betrof­fe­ne vor­lie­gend nicht vorgetragen.

Auch aus dem Abschluss­be­richt der PTB las­sen sich sol­che Anhalts­punk­te nicht her­lei­ten, da die dort fest­ge­stell­ten Bedin­gun­gen für eine mög­li­che Fehl­mes­sung nicht vor­la­gen. Schließ­lich han­del­te es sich vor­lie­gend um eine Mes­sung in Fahrt­rich­tung rechts und das Kenn­zei­chen lag voll­stän­dig im Messfenster.

Ergän­zend merkt das Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt hier­zu an, dass es einem Betrof­fe­nen im Fal­le einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung, deren Grund­la­ge eine Mes­sung ist, bei wel­cher die von der PTB ermit­tel­ten Vor­aus­set­zun­gen für mög­li­che Fehl­mes­sun­gen vor­lie­gen, unbe­nom­men sein dürf­te, die­se neu­en Erkennt­nis­se im Rah­men eines Wie­der­auf­nah­me­ver­fah­rens nach § 85 OWiG vor­zu­brin­gen. Lie­gen die von der PTB fest­ge­stell­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Annah­me einer Fehl­mes­sung vor, könn­te nach vor­läu­fi­ger Ein­schät­zung des Schles­wig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richts eine Ver­ur­tei­lung nicht allein auf die Mes­sung mit Leivtec XV3 gestützt wer­den, da das stan­dar­di­sier­te Mess­ver­fah­ren bezüg­lich eines sol­chen Mess­auf­baus nicht mehr die Gewähr bie­ten wür­de, dass die Mes­sung zutref­fend ist. Das Amts­ge­richt hät­te dann Anlass, die Zuver­läs­sig­keit der Mes­sung im Ein­zel­fall einer genaue­ren Prü­fung zu unter­zie­hen und könn­te sich nicht auf die Ver­läss­lich­keit des stan­dar­di­sier­ten Mess­ver­fah­rens bezie­hen10.

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Schles­wig ‑Hol­stei­ni­sches Ober­lan­des­ge­richt, Beschluss vom 17. August 2021 – II Ober­lan­des­ge­richt 26/​21

  1. BGH, Beschluss vom 30.10.1997 – 4 StR 24/​97; NJW 1998, 321[]
  2. vgl. BGHSt 39, 291 [299, 302] = NJW 1993, 3081 = NStZ 1993, 592[]
  3. vgl. OLG Saar­brü­cken, NZV 1996, 207[]
  4. vgl. hier­zu auch OLG Hamm, NZV 1997, 187[]
  5. OLG Saar­brü­cken, Beschluss vom 19.01.1996 – Ss (B) 73/​95 ((108/​95[]
  6. vgl. Duden, Das gro­ße Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che[]
  7. vgl. Inter­net­sei­te https://www.leivtec.de/de/pdf/LEIVTEC%20XV3_pvt.pdf, abge­ru­fen am 11.08.2021[]
  8. vgl. OLG Cel­le, Beschluss vom 18.06.2021 – 2 Ss (OWi) 69/​21; OLG Olden­burg, Beschluss vom 20.04.2021 – 2 Ss (OWi) 92/​21 und Beschluss vom 19.07.2021 – 2 Ss (OWi) 170/​21[]
  9. vgl. BGHSt 39, 291 [300301] = NJW 1993, 3081 = NStZ 1993, 592[]
  10. vgl. BGH NJW 1998, 321 m.w.N. unter III. 1.[]

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