Meh­re­re Geschä­dig­te – und der Täter-Opfer-Aus­gleich

Für einen Täter-Opfer-Aus­gleich gemäß § 46a Nr. 1 StGB reicht es nicht aus, dass ein Aus­gleich nur in Bezug auf einen von meh­re­ren Geschä­dig­ten gege­ben ist.

Meh­re­re Geschä­dig­te – und der Täter-Opfer-Aus­gleich

Sind durch eine Straf­tat Rechts­gü­ter meh­re­rer Per­so­nen ver­letzt, muss nach stän­di­ger Recht­spre­chung hin­sicht­lich jedes Geschä­dig­ten zumin­dest eine Vari­an­te des § 46a StGB erfüllt sein 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 7. Febru­ar 2018 – 5 StR 535/​17

  1. vgl. BGH, Urtei­le vom 05.03.2014 – 2 StR 496/​13, BGHR StGB § 46a Nr. 1 Aus­gleich 10; und vom 22.06.2017 – 4 StR 151/​17, NStZ-RR 2017, 306; Münch­Komm-StG­B/­Mai­er, 3. Aufl., § 46a Rn. 12, 26[]