Neu­re­ge­lung der straf­recht­li­chen Ver­mö­gens­ab­schöp­fung – und die Alt­fäl­le

Durch die Neu­re­ge­lun­gen in dem Gesetz zur Reform der straf­recht­li­chen Ver­mö­gens­ab­schöp­fung vom 13.04.2017 1 ist die Rechts­la­ge betref­fend die Ein­zie­hung von Tat­pro­duk­ten, Tat­mit­teln und Tat­ob­jek­ten inhalt­lich nicht geän­dert wor­den 2.

Neu­re­ge­lung der straf­recht­li­chen Ver­mö­gens­ab­schöp­fung – und die Alt­fäl­le

Die Über­gangs­re­ge­lung in § 316h EGStGB gilt inso­weit nicht.

Nach § 2 Abs. 5 StGB gel­ten des­halb die Rege­lun­gen des § 2 Abs. 1 bis 4 StGB; da das neue Recht nicht im Sin­ne von § 2 Abs. 3 StGB mil­der ist, bleibt es bei der Anwend­bar­keit des zur Tat­zeit gel­ten­den Rechts (§ 2 Abs. 1 StGB).

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. Mai 2018 – 3 StR 664/​17

  1. BGBl. I, S. 872[]
  2. vgl. Fischer, StGB, 65. Aufl., § 74 Rn. 1[]
  3. BGBl. I, S. 872[]