Verkauf von Fleischabfällen ist Betrug

Ver­kauf von Flei­sch­ab­fäl­len ist Betrug

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt die Ver­ur­tei­lung enes baye­ri­schen Fleisch­groß­händ­lers wegen Betru­ges bestä­tigt: Das Land­ge­richt Mem­min­gen hat den Ange­klag­ten wegen Betru­ges in 15 Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von drei Jah­ren ver­ur­teilt . Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts Mem­min­gen betrieb der Ange­klag­te in den Jah­ren 2004/​2005 ein Lebens­mit­tel­kühl­haus in Iller­tis­sen. Er kauf­te

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Zitronensaft als Behandlungsfehler

Zitro­nen­saft als Behand­lungs­feh­ler

Auf die Revi­si­on des Ange­klag­ten hat der Bun­des­ge­richts­hof im "Zitro­nen­saft­fall" die Anfor­de­run­gen an die ärzt­li­che Pati­en­ten­auf­klä­rung prä­zi­siert und das Urteil des Land­ge­richts Mön­chen­glad­bach gegen den frü­he­ren Chef­arzt einer Kli­nik in Weg­berg auf­ge­ho­ben, mit dem die­ser wegen Kör­per­ver­let­zung mit Todes­fol­ge zu einer Frei­heits­stra­fe von einem Jahr und drei Mona­ten mit Bewäh­rung

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Das nicht vollstreckte Amsterdamer Todesurteil

Das nicht voll­streck­te Ams­ter­da­mer Todes­ur­teil

Einem Straf­ur­teil steht nicht eine frü­he­re Ver­ur­tei­lung in den Nie­der­lan­den nicht ent­ge­gen, sofern das frü­he­re Urteil nicht voll­streckt wur­de. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof eine Revi­si­on gegen ein Straf­ur­teil des Land­ge­richts Aachen ver­wor­fen. Das Land­ge­richt Aachen hat einen heu­te 89-jäh­­ri­gen, ehe­mals nie­der­län­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen wegen im Som­mer 1944 began­ge­ner

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Veruntreuung mithilfe von Tochterfirmen

Ver­un­treu­ung mit­hil­fe von Toch­ter­fir­men

Vor dem Bun­des­ge­richts­hofs blieb jetzt die Revi­si­on gegen ein Urteil des Land­ge­richts Wies­ba­den ohne Erfolg, in dem ein Vor­stands­mit­glied der AEGIS-Grup­­pe wegen Untreue in 68 Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von 11 Jah­ren und 3 Mona­ten ver­ur­teilt wur­de . Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts Wies­ba­den war der Ange­klag­te geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied der AEGIS

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Justizvollzugsbeauftragter

Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ter

Das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len rich­tet zum Jah­res­wech­sel das Amt eines "Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­ten des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len" ein und schafft gleich­zei­tig den bis­he­ri­gen Ombuds­man­nes für den Jus­tiz­voll­zug ab. Wäh­rend dem Ombuds­mann bis­her die "Rol­le eines Ver­mitt­lers in Ein­zel­an­ge­le­gen­hei­ten" oblag, soll sich der Jus­tiz­voll­zugs­be­auf­trag­te künf­tig zwar auch noch Ein­zel­fäl­len, dar­über hin­aus aber vor­wie­gend dem Jus­tiz­voll­zug

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EU-Ermittlungen in Kartellsachen und ihre Folgen

EU-Ermitt­lun­gen in Kar­tell­sa­chen und ihre Fol­gen

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat eine Geld­bu­ße von 38 Mio. € bestä­tigt, die von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on gegen E.ON Ener­gie wegen des Bruchs eines Sie­gels fest­ge­setzt wor­den war, das die Kom­mis­si­on bei einer Nach­prü­fung an einem Raum die­ses Unter­neh­mens ange­bracht hat­te. Nach dem Uni­ons­recht kann die Kom­mis­si­on gegen Unter­neh­men

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Vollstreckung polnischer Strafurteile in Deutschland

Voll­stre­ckung pol­ni­scher Straf­ur­tei­le in Deutsch­land

Eine von einem pol­ni­sches Gericht gegen einen pol­ni­schen Staats­bür­ger ver­häng­te Frei­heits­stra­fe kann in Deutsch­land voll­streckt wer­den, wenn die­ser pol­ni­sche Staats­bür­ger mitt­ler­wei­se in Deutsch­land lebt. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall wur­de der Beschwer­de­füh­rer, ein pol­ni­scher Staats­bür­ger, im Jahr 2000 von dem Bezirks­ge­richt Kiel­ce in Polen in einem Straf­ver­fah­ren

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Behandlungsabbruch und Patientenwille

Behand­lungs­ab­bruch und Pati­en­ten­wil­le

Der Bun­des­ge­richts­hof hat Stel­lung genom­men zum recht­fer­ti­gen­den Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens . Dabei hat der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in Fäl­len, in denen zukünf­tig ein recht­fer­ti­gen­der Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens nach den in Rede steht , die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 1901a, 1901b BGB – ein­ge­fügt durch

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El-Masri, al-Qaida und die CIA

El-Mas­ri, al-Qai­da und die CIA

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat eine Kla­ge des Deutsch-Liba­­ne­­sen Kha­led El – Mas­ri gegen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land abge­wie­sen, mit der El-Mas­­ri die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ver­pflich­ten woll­te, sich bei den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka um die Inhaf­tie­rung und Aus­lie­fe­rung von meh­re­ren CIA-Agen­­ten zu bemü­hen. Die­se hat­ten ihn im Jahr 2004 unter dem Vor­wurf, dem

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Berufshaftpflichtversicherung - Versicherungspflicht für Architekten

Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung – Ver­si­che­rungs­pflicht für Archi­tek­ten

Weil er kei­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung vor­ge­hal­ten und des­halb sei­ne Berufs­pflich­ten schuld­haft ver­letzt hat, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz als Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe einem frei­en Archi­tek­ten eine Geld­bu­ße auf­er­legt. Dem (rhein­­land-pfäl­zi­­schen) Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe beim Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz obliegt die Ahn­dung von schuld­haf­ten Berufs­pflicht­ver­let­zun­gen von Mit­glie­dern der Archi­tek­ten­kam­mer Rhein­­land-Pfalz. Der freie Archi­tekt ist in

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Erkennungsdienstliche Behandlung

Erken­nungs­dienst­li­che Behand­lung

Zur Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Anord­nung einer erken­nungs­dienst­li­chen Behand­lung nach § 81b Alt. 2 StPO wegen Ver­stos­ses gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz hat aktu­ell das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg Stel­lung genom­men: Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts ist davon aus­zu­ge­hen, dass wegen der Begren­zung auf das not­wen­di­ge Maß die Schwe­re des mit der erken­nungs­dienst­li­chen

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Schärfere Regelungen für strafbefreiende Selbstanzeige

Schär­fe­re Rege­lun­gen für straf­be­frei­en­de Selbst­an­zei­ge

Das Bun­des­ka­bi­nett hat ges­tern den Ent­wurf eines Geset­zes zur Ver­bes­se­rung der Bekämp­fung von Geld­wä­sche und Steu­er­hin­ter­zie­hung (Schwarz­geld­be­kämp­fungs­ge­setz) in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Mit die­sem Gesetz sol­len ins­be­son­de­re die Rege­lun­gen für straf­be­frei­en­de Selbst­an­zei­gen ver­schärft wer­den. Ins­be­son­de­re sol­len zukünf­tig Teil­an­zei­gen aus­ge­schlos­sen sein. Auch soll die Sperr­wir­kung von Betriebs­prü­fun­gen vor­ver­legt wer­den. War bis­her eine

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Das Zeithonorar eines Strafverteidigers

Das Zeitho­no­rar eines Straf­ver­tei­di­gers

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­el­le mit der Her­ab­set­zung eines Zeitho­no­rars für einen Straf­ver­tei­di­ger zu befas­sen: Der Rechts­an­walt kann sei­ne Tätig­keit als Straf­ver­tei­di­ger auf der Grund­la­ge eines Stun­den­ho­no­rars abrech­nen. Eine der­ar­ti­ge Ver­gü­tung ist nach der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung nicht als unan­ge­mes­sen zu bean­stan­den, wenn die­se Hono­rar­form unter Wür­di­gung der Beson­der­hei­ten des Ein­zel­falls

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Neuordnung der Sicherungsverwahrung

Neu­ord­nung der Siche­rungs­ver­wah­rung

Der Bun­des­tag hat ges­tern die Kon­se­quen­zen aus der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te zu nach­träg­li­chen Siche­rungs­ver­wah­rung gezo­gen und das Gesetz zur Neu­ord­nung der Siche­rungs­ver­wah­rung mit den Stim­men von Uni­on, FDP und SPD ver­ab­schie­det. Die rechts­staat­lich umstrit­te­ne nach­träg­li­che Siche­rungs­ver­wah­rung wird damit weit­ge­hend abge­schafft. Dafür wird vor allem die vor­be­hal­te­ne Anord­nung

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Beitragsvorenthaltung

Bei­trags­vor­ent­hal­tung

Zum Umfang der erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen bei der Ver­ur­tei­lung wegen Vor­ent­hal­tens und Ver­un­treu­ens von Arbeits­ent­gelt im Sin­ne des § 266a Abs. 1 StGB in Fäl­len der Nicht-Zah­­lung ord­nungs­ge­mäß ange­mel­de­ter Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge hat der Bun­des­ge­richts­hof vor nach dem 1. April 2003 began­ge­ne eini­ge Ein­schrän­kun­gen zuge­las­sen: Für der­ar­ti­ge Fäl­le ist typisch, dass der Arbeit­ge­ber die

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Kombinierte Analyse von Kern-DNA und mitochondrialer DNA

Kom­bi­nier­te Ana­ly­se von Kern-DNA und mito­chon­dria­ler DNA

Zum Beweis­wert einer kom­bi­nier­ten Ana­ly­se von Kern-DNA und mito­chon­dria­ler DNA hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Dem zugrund lag ein Urteil des Land­ge­richts Lands­hut, mit dem der Ange­klag­te wegen Ver­ge­wal­ti­gung zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von 13 Jah­ren und sechs Mona­ten ver­ur­teilt wor­den war. Die­ses Urteil stütz­te sich auf die DNA-Unter­­su­chun­­gen von

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Steuer-CDs aus Lichtenstein

Steu­er-CDs aus Lich­ten­stein

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken dage­gen, dass die Daten der aus "dubio­sen Quel­len" stam­men­den lich­ten­stei­ni­schen Steu­er-CDs im Rah­men von Steu­er­straf­ver­fah­ren ver­wen­det wer­den. So blieb jetzt vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ohne Erfolg, die sich gegen die Anord­nung einer Woh­nungs­durch­su­chung in einem steu­er­straf­recht­li­chen Ermitt­lungs­ver­fah­ren rich­te­te. Die Beschwer­de­füh­rer wen­den sich dage­gen,

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Krisenintervention und die örtlich zuständige Strafvollstreckungskammer

Kri­sen­in­ter­ven­ti­on und die ört­lich zustän­di­ge Straf­voll­stre­ckungs­kam­mer

Die Kri­sen­in­ter­ven­ti­on nach § 67h StGB ist Voll­stre­ckung einer Maß­re­gel im Sin­ne von § 463 Abs. 1 i.V.m. § 462a Abs. 1 Satz 1 StPO. § 463 Abs. 7 StPO fin­det im Fall der Kri­sen­in­ter­ven­ti­on nach § 67h StGB ent­spre­chen­de Anwen­dung. Mit der ers­ten Involl­zug­set­zung der Unter­brin­gungs­an­ord­nung gemäß § 67h StGB und der

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Die Geldstrafe und die Insolvenzanfechtung

Die Geld­stra­fe und die Insol­venz­an­fech­tung

Auch die Bezah­lung einer Geld­stra­fe unter­liegt der Insol­venz­an­fech­tung, sofern deren tat­be­stand­li­che Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Der Straf­cha­rak­ter recht­fer­tigt inso­fern kei­ne Son­der­be­hand­lung . Nach der gesetz­li­chen Rege­lung in § 39 Abs. 1 Nr. 3 InsO han­delt es sich bei Geld­stra­fen um nach­ran­gig zu befrie­di­gen­de Insol­venz­for­de­run­gen. Die Kon­kurs­ord­nung hat­te Geld­stra­fen ganz vom Kon­kurs­ver­fah­ren aus­ge­schlos­sen (§

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Rundfunkgebühren im Maßregelvollzug

Rund­funk­ge­büh­ren im Maß­re­gel­voll­zug

Ein Här­te­fall im Sin­ne des § 6 Abs. 3 RGebStV liegt vor, wenn ein im ham­bur­gi­schen Maß­re­gel­voll­zug Unter­ge­brach­ter als ein­zi­ge Ein­nah­me­quel­le ein Taschen­geld erhält, dass ihm nach der lan­des­recht­li­chen Vor­schrift nach den Grund­sät­zen und Maß­stä­ben des SGB XII bewil­ligt wird . Zwar ist kei­ne Befrei­ung nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RGebStV mög­lich,

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Ausländische Folterhaft und die deutsche Botschaft

Aus­län­di­sche Fol­ter­haft und die deut­sche Bot­schaft

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt ein Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz gegen ein Mit­glied von Al Qai­da bestä­tigt, dass auf einer Aus­sa­ge beruht, die der Ange­klag­te gegen­über einem deut­schen Bot­schafts­an­ge­hö­ri­gen wäh­rend sei­ner paki­stan­si­chen Fol­ter­haft getä­tigt hat. Das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz hat den Ange­klag­ten wegen Mit­glied­schaft in einer aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung in Tat­ein­heit mit

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Beschränkung der Berufung

Beschrän­kung der Beru­fung

Die spä­te­re Beschrän­kung einer zunächst unbe­schränkt ein­ge­leg­ten Beru­fung ist eine Teil­rück­nah­me im Sin­ne des § 302 Abs. 1 StPO; der Ver­tei­di­ger benö­tigt hier­für – auch wäh­rend des Laufs der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist – eine aus­drück­li­che Ermäch­ti­gung im Sin­ne des § 302 Abs. 2 StPO. Ob und wann in der spä­te­ren Beschrän­kung eines zunächst unbe­schränkt

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ne bis in idem und der Europäische Haftbefehl

ne bis in idem und der Euro­päi­sche Haft­be­fehl

Der natio­na­le Rich­ter, der einen Euro­päi­schen Haft­be­fehl aus­stellt, ist nach einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on befugt, fest­zu­stel­len, dass sich ein zuvor im Rah­men sei­ner Rechts­ord­nung erlas­se­nes Urteil nicht auf die­sel­be Hand­lung wie die in sei­nem Haft­be­fehl genann­te erstreckt. Die Jus­tiz­be­hör­de, die den Beschul­dig­ten fest­nimmt, kann des­sen

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Entsperren von SIM-Lock-Handys

Ent­sper­ren von SIM-Lock-Han­dys

Das Ent­fer­nen (Löschen) eines sog. SIM-Lock, wodurch ein Mobil­te­le­fon an ein bestimm­tes Mobil­funk­netz, an einen bestimm­ten Pro­vi­der oder an eine bestimm­te Mobil­funk­kar­te gebun­den wer­den soll, ist als Daten­ver­än­de­rung mit Fäl­schung beweis­erheb­li­cher Daten straf­bar, soweit der Täter über die Befug­nis, die Sper­re auf­zu­he­ben, nicht ver­fügt. Die Begrün­dung des Amts­ge­richts Nür­tin­gen für

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Nintendo hinter Gittern

Nin­ten­do hin­ter Git­tern

Besitzt ein Straf­ge­fan­ge­ner das Spiel­ge­rät „Nin­ten­do DS Lite“, so stellt dies eine Gefahr für die Sicher­heit der Anstalt im Sin­ne von § 67 Abs. 1 Satz 2 NJVoll­zG dar. Abge­stellt wird dabei auf eine mög­li­che unkon­trol­lier­te Daten­über­tra­gung, die weder tech­nisch noch durch Kon­troll­maß­nah­men hin­rei­chend sicher ver­hin­dert wer­den kann, ohne das Gerät zu

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Italienische Zivilisten als Racheopfer im Zweiten Weltkrieg

Ita­lie­ni­sche Zivi­lis­ten als Rache­op­fer im Zwei­ten Welt­krieg

Auch nach der Jahr­tau­send­wen­de kön­nen einen noch die Kriegs­ver­bre­chen aus dem zwei­ten Welt­krieg ein­ho­len: So hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hofs eine Revi­si­on ver­wor­fen, mit der sich ein Ange­klag­ten gegen sei­ne Ver­ur­tei­lung wegen der Tötung ita­lie­ni­scher Zivi­lis­ten im Zwei­ten Welt­krieg gewandt hat­te: Der 1918 gebo­re­ne Ange­klag­te wur­de durch das Urteil des Land­ge­richts

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