Gesetz zum Euro­päi­schen Haft­be­fehl

Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um hat heu­te den Ent­wurf des ver­än­der­ten EU-Haf­t­be­­fehl­s­ge­­se­t­­zes zur Stel­lung­nah­me an Län­der und Ver­bän­de ver­sandt. Mit die­sem Gesetz soll der EU-Rah­­men­be­­schluss zum Euro­päi­schen Haft­be­fehl nach den Vor­ga­ben des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts in natio­na­les Recht umge­setzt und gleich­zei­tig sicher­ge­stellt wer­den, dass Deutsch­land wie­der voll­stän­dig am ver­ein­fach­ten und beschleu­nig­ten Aus­lie­fe­rungs­ver­fah­ren inner­halb der EU

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Schwarz­ar­beit in Düs­sel­dorf

Das Haupt­zoll­amt Düs­sel­dorf leg­te jetzt sei­ne Bilanz bei der Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit im ers­ten Halb­jahr 2005 vor. Die Beam­tin­nen und Beam­ten der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit ermit­tel­ten einen durch Schwarz­ar­beit ver­ur­sach­ten Scha­den in Höhe von 2,2 Mil­lio­nen Euro.

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Umsatz­steu­er­be­trug in der EU

Betrug bei der Mehr­wert­steu­er und im inter­na­tio­na­len Han­del, unter ande­rem mit Agrar­er­zeug­nis­sen, waren die Schwer­punk­te einer Kon­fe­renz, zu der sich auf Ein­la­dung des Euro­päi­schen Amts für Betrugs­be­kämp­fung (OLAF) Staats­an­wäl­te aus ganz Euro­pa ein­ge­fun­den haben. Im Rah­men des zwei­tä­gi­gen Tref­fens haben Rechts­ex­per­ten des OLAF mit über 70 auf dem Gebiet der

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Geschäfts­füh­rer­haf­tung für die Urlaubs­kas­se

Führt ein Arbeit­ge­ber die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nicht an die zustän­di­ge Ein­zugs­stel­le ab, macht er sich nicht nur straf­bar, son­dern haf­tet (etwa als Geschäfts­füh­rer einer GmbH) auch für die­se Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge. Hier­zu zäh­len aller­dings nach einem Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts nicht die Bei­trä­ge an die Urlaubs­kas­se der Bau­wirt­schaft. Wer­den die­se von der GmbH nicht

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Bilanz zur Steu­er­am­nes­tie

Das "Gesetz zur För­de­rung der Steu­er­ehr­lich­keit" gewähr­te von Janu­ar 2004 bis März 2005 den­je­ni­gen, die in der Ver­gan­gen­heit ihre steu­er­li­chen Pflich­ten nicht erfüllt hat­ten, die Chan­ce, zu güns­ti­gen Bedin­gun­gen in die Steu­er­ehr­lich­keit zurück­zu­keh­ren. Nun hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um eine ers­te Bilanz gezo­gen: Ins­ge­samt wur­den mit der Steu­er­am­nes­tie 1,4 Mrd. Euro ein­ge­nom­men.

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Straf­bar­keit für Gra­fit­ti

Heu­te wur­de im Bun­des­ge­setz­blatt das 39. Straf­rechts­än­de­rungs­ge­setz ver­kün­det, das damit mor­gen in Kraft tritt. Hier­mit unter­nimmt der Gesetz­ge­ber den Ver­such, dass Graf­­fit­­ti-Schmie­­re­­rei­en künf­tig straf­recht­lich leich­ter als Sach­be­schä­di­gung ver­folgt wer­den kön­nen.

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Last­schrift-Rei­te­rei

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te ent­schei­den, ob die Ein­rei­chung von Last­schrif­ten, die wahr­schein­lich nicht gedeckt waren, den Tat­be­stand des Betru­ges erfüllt, wenn der Ein­rei­chung nach der zunächst erfolg­ten Gut­schrift (und vor dem "Plat­zen" der Last­schrift) über das Gut­ha­ben bereits ver­fügt hat.

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Selbst­an­zei­ge für Spar­kas­sen­kun­den

Die baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Spar­kas­sen müs­sen der Steu­er­fahn­dung nach einem ver­lo­re­nen Rechts­streit für dem Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg nun doch die Daten von 30225 Bonus­ak­tio­nä­ren der Deut­schen Tele­kom aus­hän­di­gen. Des­halb haben die Geld­in­sti­tu­te jetzt den Betrof­fe­nen in einem Rund­schrei­ben gera­ten, sich „umge­hend” selbst anzu­zei­gen.

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60 Kon­ten täg­lich

Seit April kön­nen die Finanz­äm­ter über die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht Kon­to­da­ten bei den Ban­ken abru­fen. Erlaubt ist der Abruf von Kon­to­stamm­da­ten immer dann, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge selbst kei­ne Aus­kunft über sei­ne Kon­ten gibt. Auf Kon­ten­stän­de und ‑bewe­gun­gen kann auf die­se Wei­se aller­dings nicht zuge­grif­fen wer­den.

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Abspra­chen im Straf­pro­zeß

Der Gro­ße Senat für Straf­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs hat die Anfor­de­run­gen an die Wirk­sam­keit von Urteils­ab­spra­chen und im Zusam­men­hang damit erklär­ten Rechts­mit­tel­ver­zich­ten prä­zi­siert.

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Beschlag­nah­me von Daten­trä­gern bei Rechts­an­wäl­ten

Die Sicher­stel­lung und Beschlag­nah­me von Daten­trä­ger und der hier­auf gespei­cher­ten Daten bei echts­an­wäl­ten oder Steu­er­be­ra­tern greift in das Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung sowohl des Anwalts/​Steuerberaters als auch ihrer Man­dan­ten ein und beein­träch­tigt die hier­mit zusam­men­hän­gen­den Belan­ge der All­ge­mein­heit.

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Geld­wä­sche durch Straf­ver­tei­di­ger

Dem Bemü­hen eini­ger Staats­an­walt­schaf­ten und Gerich­te, eine Ver­tei­di­gung wegen bestimm­ter Delik­te aus dem Bereich der schwe­ren Wirt­schafts­kri­mi­na­li­tät dadurch zu erschwe­ren, dass dem Anwalt der straf­recht­li­che Vor­wurf der Geld­wä­sche gemacht wur­de, wenn er von dem Ange­klag­ten sein Ver­tei­di­ger­ho­no­rar ent­ge­gen nahm, hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nun einen Rie­gel vor­ge­scho­ben.

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Urteils­ab­spra­chen im Straf­recht

Der Gro­ße Senat für Straf­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te auf­grund einer Vor­la­ge des 3. Straf­se­nats über die Fra­ge zu ent­schei­den, inwie­weit der im Zusam­men­hang mit einer Urteils­ab­spra­che erklär­te Rechts­mit­tel­ver­zicht wirk­sam ist.

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Vor­ge­scho­be­ne Grenz­ab­fer­ti­gungs­stel­len

An einer vor­ge­scho­be­nen deut­schen Grenz­ab­fer­ti­gungs­stel­le in der Schweiz aus Anlass der Grenz­kon­trol­le oder in Zusam­men­hang mit dem Grenz­über­tritt began­ge­ne Straf­ta­ten unter­fal­len nach dem deutsch-schwei­ze­­ri­­schen Abkom­men vom 01.06.1961 (BGBl II 1962, 879) bereits dem deut­schen Straf­recht, auch wenn die Abfer­ti­gungs­stel­le noch auf schwei­ze­ri­schem Staats­ge­biet liegt.

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