Recht­li­ches Gehör – und der Anspruch auf ein Rechts­ge­spräch

Art. 103 Abs. 1 GG ver­pflich­tet das Gericht grund­sätz­lich weder zu einem Rechts­ge­spräch noch zu einem Hin­weis auf sei­ne Rechts­auf­fas­sung.

Recht­li­ches Gehör – und der Anspruch auf ein Rechts­ge­spräch

Der Ver­fah­rens­be­tei­lig­te muss grund­sätz­lich, auch wenn die Rechts­la­ge umstrit­ten oder pro­ble­ma­tisch ist, alle ver­tret­ba­ren Gesichts­punk­te von sich aus in Betracht zie­hen und sei­nen Vor­trag dar­auf ein­stel­len 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 28. Juni 2016 – 3 StR 17/​15

  1. BVerfG, Beschlüs­se vom 29.05.1991 – 1 BvR 1383/​90, BVerfGE 84, 188, 190; vom 19.05.1992 – 1 BvR 986/​91, BVerfGE 86, 133, 144 f.[]