Rechts­mit­tel­rück­nah­me – und die Kos­ten der Neben­klä­ger

Die im Fal­le einer Revi­si­ons­rück­nah­me durch die Staats­an­walt­schaft zu tref­fen­de Kos­ten- und Aus­la­gen­ent­schei­dung beruht auf § 473 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 StPO.

Rechts­mit­tel­rück­nah­me – und die Kos­ten der Neben­klä­ger

Für den Fall, dass die Staats­an­walt­schaft ihre zuun­guns­ten des Ange­klag­ten ein­ge­leg­te Revi­si­on zurück­nimmt oder die­se erfolg­los bleibt, sieht das Gesetz nicht vor, dass die durch das Rechts­mit­tel ent­stan­de­nen not­wen­di­gen Aus­la­gen des Neben­klä­gers der Staats­kas­se auf­zu­er­le­gen wären.

Viel­mehr trägt in die­sen Fäl­len der Neben­klä­ger sei­ne not­wen­di­gen Aus­la­gen selbst 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 5. Okto­ber 2016 – 3 StR 232/​16

  1. vgl. BGH, Urtei­le vom 29.09.2004 – 2 StR 149/​0419; vom 24.11.2011 – 4 StR 331/​11 11; KK-Gieg, StPO, 7. Aufl., § 473 Rn. 11; LR/​Hilger, StPO, 26. Aufl., § 473 Rn. 90[]