Sicher­stel­lun­gen im inter­na­tio­na­len Straf­ver­fah­ren

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes ver­ab­schie­det, das die Sicher­stel­lung von Gegen­stän­den im Rah­men von grenz­über­schrei­ten­den Straf­ver­fah­ren ver­ein­fa­chen und beschleu­ni­gen soll. Mit einer Sicher­stel­lung wer­den Gegen­stän­de, die als Beweis­mit­tel in Betracht kom­men oder ein­ge­zo­gen wer­den könn­ten, bis zum Abschluss des Straf­ver­fah­rens vor Ver­nich­tung oder Ver­äu­ße­rung gesi­chert. Ent­spre­chen­de Ent­schei­dun­gen aus ande­ren Mit­glied­staa­ten der EU kön­nen die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den künf­tig bei bestimm­ten Delik­ten ohne wei­te­re For­ma­li­tä­ten aner­ken­nen und schnel­ler voll­stre­cken.

Sicher­stel­lun­gen im inter­na­tio­na­len Straf­ver­fah­ren

Das geplan­te Gesetz soll den Rah­men­be­schluss des Rates vom 22. Juli 2003 über die Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen über die Sicher­stel­lung von Ver­mö­gens­ge­gen­stän­den oder Beweis­mit­teln in der Euro­päi­schen Uni­on in natio­na­les Recht umset­zen.