Steu­er­fahn­der und Lebens­ver­si­che­run­gen

Wie­der ein­mal wer­den Steu­er­fahn­der bei Lebens­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten aktiv und ver­lan­gen von den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten Aus­kunft über die dort abge­schlos­se­nen Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge.
Von die­ser Ermitt­lungs­maß­nah­me sind ins­be­son­de­re Kapi­tal- und Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge mit lau­fen­den Bei­trags­zah­lun­gen von mehr als 10.000 ?, Ein­mal­zah­lun­gen von mehr als 50.000 ? oder Bar­ein­zah­lun­gen oder Zah­lun­gen aus dem Aus­land von mehr als 10.000 ? betrof­fen.

Steu­er­fahn­der und Lebens­ver­si­che­run­gen

Ver­mu­tet wer­den Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen sowie die "Wäsche" von Schwarz­geld durch Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge nach dem (bis zur Reform durch das Alters­ein­künf­te­ge­setz mög­li­chen) 5+7‑Modell. Hier­bei zahlt der Kun­de auf ein­mal eine grö­ße­re Sum­me in ein fest­ver­zins­li­ches Depot, aus dem dann fünf Jah­re lang gleich hohe Beträ­ge in eine Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­rung flie­ßen. Nach wei­te­ren sie­ben bei­trags­frei­en Jah­ren ist dann die Aus­schüt­tung der Lebens­ver­si­che­rung steu­er­frei und even­tu­el­le Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen, aus denen das ein­ge­zahl­te Geld resul­tier­te waren sowohl steu­er­recht­lich wie straf­recht­lich ver­jährt.

[via Mana­ger-Maga­zin]