Steu­er­hin­ter­zie­hung bei der Umsatz­steu­er – und der Vor­steu­er­über­schuss

Wer­den mit einer Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung nur Vor­steu­er­be­trä­ge gel­tend gemacht, han­delt es sich um einen Fall der Steu­er­ver­gü­tung im Sin­ne von § 168 Satz 2 AO.

Steu­er­hin­ter­zie­hung bei der Umsatz­steu­er – und der Vor­steu­er­über­schuss

In den Kon­stel­la­tio­nen des § 168 Satz 2 AO tritt der Tat­er­folg der Steu­er­ver­kür­zung erst dann ein, wenn die Finanz­be­hör­de der Steu­er­an­mel­dung zustimmt bzw. den Erstat­tungs­be­trag aus­zahlt 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Okto­ber 2018 – 1 StR 7/​18

  1. BGH, Urteil vom 07.10.2014 – 1 StR 182/​14, wis­tra 2015, 188 Rn. 29; Beschlüs­se vom 19.08.2015 – 1 StR 178/​15, NStZ-RR 2015, 339, 340 mwN; und vom 06.04.2016 – 1 StR 431/​15, NStZ-RR 2016, 172[]