Straf­recht­li­che Immu­ni­tät – und der Fah­rer des Konsuls

54 Abs. 1 des Wie­ner Über­ein­kom­mens über kon­su­la­ri­sche Bezie­hun­gen vom 24.04.19631 (WÜK) gilt nach sei­nem ein­deu­ti­gen Wort­laut nur für Konsularbeamte. 

Straf­recht­li­che Immu­ni­tät – und der Fah­rer des Konsuls

Mit­glie­dern des dienst­li­chen Haus­per­so­nals, zu denen der als Fah­rer Ange­stell­te zählt, gewährt Art. 54 Abs. 1 WÜK hin­ge­gen kei­ne recht­li­chen Son­der­stel­lun­gen2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Mai 2021 – 5 StR 482/​20

  1. BGBl.1969 II, S. 1585 ff.[]
  2. Krei­cker, Völ­ker­recht­li­che Exem­tio­nen, Band 1, 2007, S. 601, vgl. auch Teil 1 B.02.10 des Rund­schrei­bens des Aus­wär­ti­gen Amtes vom 15.09.2015 „Zur Behand­lung von Diplo­ma­ten und ande­ren bevor­rech­tig­ten Per­so­nen in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land“, GMBl.2015, S. 1206 ff., abge­druckt bei Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 18 GVG Rn. 11[]

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