Jugend­straf­recht – und der Streit um die Zustän­dig­keit für die Ein­lei­tung der Voll­stre­ckung

Die förm­li­che Ein­lei­tung der Voll­stre­ckung ist kei­ne jugend­rich­ter­li­che Tätig­keit im Sin­ne des § 83 Abs. 1 JGG, son­dern eine Auf­ga­be der Jus­tiz­ver­wal­tung.

Jugend­straf­recht – und der Streit um die Zustän­dig­keit für die Ein­lei­tung der Voll­stre­ckung

Besteht aus­schließ­lich Streit über die Zustän­dig­keit für eine der­ar­ti­ge Auf­ga­be, so liegt nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kein Zustän­dig­keits­streit zwi­schen meh­re­ren Gerich­ten im Sin­ne von § 14 StPO vor, über den der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den hät­te [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 8. Febru­ar 2018 – 2 ARs 41/​18

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 13.08.2014 – 2 ARs 225/​14, Stra­Fo 2014, 523; vom 26.10.1994 – 2 ARs 333/​94, BGHR StPO § 14 Ent­schei­dung 1; und vom 04.12 1981 – 2 ARs 328/​81, OLG Hamm NStZ-RR 2008, 79; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 2750, 2751; aA OLG Jena, Beschluss

    vom 06.10.2009 – 1 ARs 65/​09[]