Tat­ein­heit – und die Ver­jäh­rung

Bei Tat­ein­heit läuft für jedes Delikt die Ver­jäh­rungs­frist geson­dert [1].

Tat­ein­heit – und die Ver­jäh­rung

Die Ver­jäh­rung beginnt, sobald die Tat been­det ist (§ 78a StGB).

Der Ein­tritt der Ver­jäh­rung begrün­det ein Ver­fol­gungs­hin­der­nis hin­sicht­lich des betref­fen­den Tat­vor­wurfs, das von Amts wegen zu beach­ten ist.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 2. März 2016 – 1 StR 619/​15

  1. st. Rspr.; vgl. u.a. BGH, Beschluss vom 22.10.2008 – 1 StR 503/​08, NStZ-RR 2009, 43[]