Trun­ken­heit – und die ver­sag­te Straf­rah­men­mil­de­rung

Im Rah­men der Straf­rah­men­mil­de­rung nach §§ 21, 49 Abs. 1 StGB ist nach der geän­der­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs eine Gesamt­wür­di­gung aller schuld­re­le­van­ten Umstän­de vor­zu­neh­men.

Trun­ken­heit – und die ver­sag­te Straf­rah­men­mil­de­rung

Dabei kann eine selbst­ver­schul­de­te Trun­ken­heit die Ver­sa­gung der Mil­de­rung im Ein­zel­fall selbst dann tra­gen, wenn eine vor­her­seh­ba­re signi­fi­kan­te Erhö­hung des Risi­kos der Bege­hung von Straf­ta­ten auf­grund der per­sön­li­chen und situa­ti­ven Ver­hält­nis­se des Ein­zel­falls nicht fest­ge­stellt ist 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. März 2018 – 1 StR 83/​18

  1. BGH, Beschluss vom 24.07.2017 – GSSt 3/​17, NJW 2018, 1180[]