Unter­brin­gung in der Psych­ia­trie – und die Neu­fas­sung der Unter­brin­gungs­vor­aus­set­zun­gen

Die mit Wir­kung zum 1.08.2016 erfolg­te Neu­fas­sung der Anord­nungs­vor­aus­set­zun­gen von § 63 StGB durch das Gesetz zur Novel­lie­rung des Rechts der Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus gemäß § 63 des Straf­ge­setz­buchs und zur Ände­rung ande­rer Vor­schrif­ten vom 08.07.2016 1 greift im Wesent­li­chen die Kon­kre­ti­sie­run­gen auf, die vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und von der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren vor­ge­nom­men wor­den sind.

Unter­brin­gung in der Psych­ia­trie – und die Neu­fas­sung der Unter­brin­gungs­vor­aus­set­zun­gen

Es han­delt sich damit – nach Ansicht des Bun­des­ge­richs­hofs- vor­ran­gig um bestä­ti­gen­de Kodi­fi­zie­run­gen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 3. August 2016 – 4 StR 305/​16

  1. BGBl. I 2016 S. 1610[]
  2. vgl. BT-Drs. 18/​7244, S. 42[]