Ver­fah­rens­ein­stel­lung – und die Beschwer­de des Ange­klag­ten

Die Ein­stel­lung des Ver­fah­rens gemäß § 154 Abs. 2 StPO ist man­gels Beschwer grund­sätz­lich nicht mit Rechts­mit­teln anfecht­bar 1.

Ver­fah­rens­ein­stel­lung – und die Beschwer­de des Ange­klag­ten

Nur für Aus­nah­me­fäl­le wird eine Anfech­tungs­mög­lich­keit in Betracht gezo­gen 2.

Die Kos­ten- und Aus­la­gen­ent­schei­dung ist eben­falls nicht anfecht­bar (§ 464 Abs. 3 Satz 1 StPO; vgl. BVerfG, Beschluss vom 29.01.2002 – 2 BvR 1965/​01, NJW 2002, 1867).

Auch hier­von wird in beson­de­ren Fäl­len eine Aus­nah­me in Betracht gezo­gen 3.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Juli 2016 – 2 ARs 209/​16

  1. vgl. BGH, Urteil vom 21.12 1956 – 1 StR 337/​56, BGHSt 10, 88, 91[]
  2. vgl. OLG Zwei­brü­cken, Beschluss vom 16.11.1995 – 1 Ws 205/​95, NJW 1996, 866[]
  3. vgl. OLG Cel­le, Beschluss vom 30.12 1982 – 2 Ws 199/​82, NStZ 1983, 328[]