Ver­fah­rens­rügen – und der erfor­der­li­che Vor­trag

Nach § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO sind bei Ver­fah­rens­rügen die den Man­gel ent­hal­ten­den Tat­sa­chen vor­zu­tra­gen.

Ver­fah­rens­rügen – und der erfor­der­li­che Vor­trag

Dazu ist es erfor­der­lich aber auch aus­rei­chend, dass die Ver­fah­rens­tat­sa­chen so mit­ge­teilt wer­den, dass das Revi­si­ons­ge­richt allein auf Grund der Revi­si­ons­be­grün­dungs­schrift prü­fen kann, ob ein Ver­fah­rens­feh­ler vor­liegt, wenn das tat­säch­li­che Vor­brin­gen der Revi­si­on zutrifft 1.

Das Erfor­der­nis, sämt­li­che auch nur im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit dem Rüge­vor­brin­gen ste­hen­den Ver­fah­rens­vor­gän­ge vor­zu­tra­gen, ergibt sich dar­aus nicht.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Okto­ber 2017 – 3 StR 145/​17

  1. all­ge­mei­ne Mei­nung, vgl. Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 60. Aufl., § 344 Rn. 21 mwN[]