Ver­kehrs­ver­stö­ße – auf der Flucht

Ver­kehrs­ver­stö­ße, die der Täter im Ver­lau­fe einer ein­zi­gen, unun­ter­bro­che­nen Flucht­fahrt begeht, wer­den nach stän­di­ger Recht­spre­chung tat­ein­heit­lich ver­übt [1].

Ver­kehrs­ver­stö­ße – auf der Flucht

Aller­dings kann ein (wei­te­res) tat­mehr­heit­li­ches Ent­fer­nen vom Unfall­ort gege­ben sein, wenn sich der Täter nach Been­di­gung der Flucht­fahrt zu Fuß vom Unfall­ort ent­fernt [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 1. Febru­ar 2017 – 4 StR 401/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 20.02.2001 – 4 StR 556/​00, NZV 2001, 265, 266 mwN[]
  2. vgl. OLG Hamm, VRS 18, 113, 114; vgl. auch BGH, Urteil vom 05.06.1973 – 4 StR 234/​73, VRS 45, 177[]