Ver­such – und die Straf­rah­men­wahl

Die Ent­schei­dung über die Straf­rah­men­wahl beim Ver­such ist auf­grund einer Gesamt­wür­di­gung der Täter­per­sön­lich­keit und der Tat­um­stän­de im wei­tes­ten Sin­ne zu tref­fen.

Ver­such – und die Straf­rah­men­wahl

Dabei kommt der vor allem den ver­suchs­be­zo­ge­nen Gesichts­punk­ten, nament­lich der Nähe zur Tat­voll­endung und der Gefähr­lich­keit des Ver­suchs beson­de­res Gewicht zu [1].

Es ist aus Rechts­grün­den nicht zu bean­stan­den, die tat­ein­heit­li­che Ver­wirk­li­chung der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung (§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB) straf­schär­fend zu berück­sich­ti­gen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. März 2017 – 3 StR 517/​16

  1. st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschluss vom 17.02.2014 – 3 StR 7/​14, NStZ-RR 2014, 136, 137[]