Wie­der­ein­set­zung zur Anbrin­gung einer Ver­fah­rens­rüge

Ein Wie­der­ein­set­zungs­ge­such zur Ergän­zung einer erho­be­nen bzw. zur Anbrin­gung einer wei­te­ren Ver­fah­rens­rüge ist unzu­läs­sig.

Wie­der­ein­set­zung zur Anbrin­gung einer Ver­fah­rens­rüge

Das Gesetz räumt die Mög­lich­keit einer Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand nur für den Fall ein, dass eine Frist ver­säumt wur­de (§ 44 Satz 1 StPO).

Eine Frist­ver­säu­mung liegt nicht vor, weil die Revi­si­on des Ange­klag­ten von sei­nem Ver­tei­di­ger frist­ge­recht mit der Sach­rü­ge und meh­re­ren Ver­fah­rens­rügen begrün­det wor­den ist 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vo 28. Sep­tem­ber 2016 – 4 StR 311/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 22.05.2013 – 4 StR 121/​13, NStZ 2013, 541 mwN[]