Wie­der­ein­set­zung zur Ergän­zung der Revi­si­ons­be­grün­dung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kommt bei einer bereits form- und frist­ge­recht begrün­de­ten Revi­si­on eine Wie­der­ein­set­zung nur aus­nahms­wei­se in Betracht, wenn der Beschwer­de­füh­rer unver­schul­det durch äuße­re Umstän­de oder unvor­her­seh­ba­re Zufäl­le dar­an gehin­dert war, eine Ver­fah­rens­rüge recht­zei­tig form­ge­recht zu begrün­den [1].

Wie­der­ein­set­zung zur Ergän­zung der Revi­si­ons­be­grün­dung

Zur Ergän­zung der – recht­zei­tig erho­be­nen – Sach­rü­ge bedarf es der Wie­der­ein­set­zung nicht.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. März 2016 – 4 StR 7/​16

  1. vgl. etwa BGH, Beschluss vom 23.07.2014 – 1 StR 196/​14, wis­tra 2014, 486, 487 mwN[]