Ver­let­zung der Buch­füh­rungs­pflicht

Im Fal­le der Insol­venz stellt es eine Straf­tat dar, wenn der Unter­neh­mer kei­ne Han­dels­bü­cher geführt hat oder die Buch­füh­rung nicht auf dem aktu­el­len Stand ist.

Ver­let­zung der Buch­füh­rungs­pflicht

Aller­dings: Dies setzt vor­aus, dass der Täter auch die Mög­lich­keit hat­te, die­se Buch­füh­rungs­pflicht zu erfül­len. Eine Straf­bar­keit ent­fällt daher, wenn der Täter aus fach­li­chen oder finan­zi­el­len Grün­den zur Erfül­lung sei­ner Pflich­ten nicht oder nicht mehr in der Lage war.

(OLG Ros­tock v. 07.04.2005 – 1 Ss 393/​04 I 5/​05)