Last­schrift-Rei­te­rei

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te ent­schei­den, ob die Ein­rei­chung von Last­schrif­ten, die wahr­schein­lich nicht gedeckt waren, den Tat­be­stand des Betru­ges erfüllt, wenn der Ein­rei­chung nach der zunächst erfolg­ten Gut­schrift (und vor dem "Plat­zen" der Last­schrift) über das Gut­ha­ben bereits ver­fügt hat.

Last­schrift-Rei­te­rei

Und der BGH ent­schied zuguns­ten der Straf­bar­keit: Bei Last­schriftrei­te­rei mit dem Ziel der Kre­dit­be­schaf­fung wird die ers­te Inkasso­stel­le (Gläu­bi­ger­bank) kon­klu­dent getäuscht, wenn den Last­schrif­ten kurz­fris­ti­ge Dar­le­hen mit einem deut­lich erhöh­ten Risi­ko des Wider­rufs zugrun­de lie­gen und der Gläu­bi­ger sei­ner Bank dies nicht offen legt.

Also Vor­sicht bei der Ein­rei­chung von Last­schrif­ten von bekannt klam­men Schuld­nern

BGH, Urteil vom 15.06.2005 – 2 StR 30/​05